Katharina Gallhuber weiter am Weg zurück. Katharina Gallhuber gelang in Killington mit Rang acht wieder ein Top-Ten-Platz. Trotz des guten Ergebnisses war die Göstlingerin aber nicht vollends zufrieden.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 03. Dezember 2019 (01:16)
Top-Ten-Ergebnis. Nach Platz 15 in Levi kam Katharina Gallhuber in Killington auf Rang acht.
GEPA/Atomic

Die Ansprüche bei Katharina Gallhuber sind gestiegen. Und das nach einem Jahr Verletzungspause. Immerhin hat sich die 22-Jährige in Killington mit Rang acht im Slalom einen Top-Ten-Platz gesichert. „Das Ergebnis ist zufriedenstellend, aber der Rückstand nach vorne ist erschreckend“, war die erste Reaktion im Ziel der jungen Göstlingerin. Gerade der erste Durchgang machte Hoffnung auf mehr.

Denn Gallhuber lag auf dem fünften Zwischenrang. Doch im zweiten Lauf schlichen sich mehrere kleine Fehler ein, die am Ende einen Rückstand von 4,15 Sekunden auf die strahlende Siegerin Mikaela Shiffrin aufriss. Dennoch rang Gallhuber dem achten Platz etwas Positives ab. „Nach Rang 15 in Levi jetzt noch Platz acht. Der Weg stimmt“, erklärte die Slalomspezialistin. Der Riesentorlauf am Vortag war noch keine Option. „Ich konzentriere mich voll und ganz auf den Slalom. Aber natürlich wird der Riesentorlauf wieder interessant“, sagte Gallhuber. Doch Katharina Huber nahm den Riesentorlauf in Killington in Angriff.

Während die 24-Jährige im Slalom nach einem schweren Fehler volles Risiko nehmen musste, und dann am Innenski ausrutschte, feierte Huber im Riesentorlauf ihre ersten Weltcuppunkte. Dabei startete die Technikerin mit der letzten Startnummer (60) im ersten Durchgang. „Jetzt weiß ich, wie es sich anfühlt, als letzte Läuferin im zweiten Durchgang zu starten. Es war ziemlich leise im Starthaus“, scherzte Katharina Huber. Während bei den anderen zwei Starts im Weltcup keine Zähler heraussprangen, fuhr Huber im zweiten Durchgang einen kontrollierten Lauf und holte sich mit Rang 21 ihre ersten Punkte im Riesentorlauf. „Die Form stimmt. Aber meine Spezialdisziplin bleibt der Slalom“, erklärte Huber.

Krenn mit schweren Fehler aus den Punkten

Ebenfalls wieder im Weltcup-Zirkus mit dabei ist der Göstlinger Christoph Krenn. Beim Super-G in Lake Louise lief für den 25-Jährigen aber nicht alles nach Plan. Mit der Nummer zwei ins Rennen gegangen, hatte er einen großen Fehler im oberen Teil und landete schlussendlich auf Rang 38.