Gallhuber ist reif für Olympia. Trotz des Ausscheidens beim Slalom in Kranjska Gora hat sich Katharina Gallhuber im Weltcup behauptet.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 09. Januar 2018 (03:00)
APA/EXPA/Groder
Bestes Ergebnis getopt. In Zagreb fuhr Katharina Gallhuber mit Rang sechs ihr bestes Weltcupergebnis ein.

„Ich versuche einfach immer zu pushen“, lautet das einfache Erfolgsrezept von Katharina Gallhuber. Beim Slalom in Kranjska Gora war es leider zu viel des Guten. Nach der zweiten Zwischenzeit schied die Göstlingerin aus. „Ich kam in Rückenlage und habe mich nicht mehr im Kurs halten können“, schilderte Gallhuber. Doch die Tage zuvor fesselte die 21-Jährige eine Magen-Darm-Grippe ans Krankenbett.

„Aber das war nicht der Grund, dass ich ausgeschieden bin“, lässt die Göstlingerin eine Ausrede nicht gelten. Zum ersten Mal in ihrer Karriere startete Gallhuber mit der Nummer 14 im Weltcup. Grund: die bisher tadellosen Ergebnisse. Beim Slalom in Zagreb holte sich Gallhuber den sechsten Rang und verbesserte ihre bisher beste Weltcup-Platzierung um einen Rang. „Als zum ersten Mal im Ziel meine Zeit grün aufgeleuchtet hat, war ich schon glücklich darüber“ freute sich Gallhuber.

Vorfreude auf Kulisse in Flachau

In der Slalomwertung liegt die Göstlingerin im Moment auf dem zwölften Rang und ist hinter Bernadette Schild die zweitbeste Österreicherin. Damit hat die 21-Jährige ein Ticket für Olympia fast fix in der Tasche. „Aber über Olympia mache ich mir noch keine Gedanken. Ich fahre einfach von Rennen zu Rennen. Die Entscheidung darüber, ob ich dabei bin oder nicht, müssen andere treffen“, zeigte sich Katharina Gallhuber gelassen.

Viel Zeit zur Entspannung beziehungsweise auskurieren der Magen-Darm-Grippe hat die Göstlingerin ohnehin nicht. Bereits am Dienstag steht der nächste Slalom auf dem Programm. Mit Flachau hat die Gallhuber nur positive Erinnerungen. Mit dem elften Platz im Vorjahr ließ Gallhuber zum ersten Mal im Weltcup aufhorchen. Doch über das Ergebnis denkt die Göstlingerin nicht nach: „Sicher war das ein tolles Ergebnis. Ich freue mich mehr auf die tolle Kulisse.“


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