Purgstall bejubelt den Aufstieg. Während Purgstall nächstes Jahr in der Landesliga A spielt, muss sich Scheibbs aus dieser Liga verabschieden.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 25. Juni 2019 (01:23)

Landesliga B1. PURGSTALL – BAKL WEIGELSDORF 6:3. „Wer hätte sich das gedacht?“, sagt Mannschaftsführer Peter Brandhofer nach dem Erfolg und dem damit verbundenen Wiederaufstieg in die Landesliga A. „Wir haben alle eine sehr starke Saison gespielt. Es ist alles perfekt für uns gelaufen und wir haben uns als konstantere Mannschaft durchgesetzt.“

Die Purgstaller wussten vor der Partie, dass ein Punkt für den großen Coup reichen würde und diesen erreichten sie bereits nach den Einzelspielen. Zwar mussten sich Jan Hebelka und Michael Kirner geschlagen geben, doch auf den weiteren Positionen schlugen die Purgstaller eiskalt zu und gingen sogar mit einer 4:2-Führung in die Doppel. Dort holten sie sich weitere zwei Punkte und feierten somit den sechsten Sieg in Folge. Mit nur einer Niederlage steigen sie somit als verdienter Gruppensieger in die höchste Spielklasse Niederösterreichs auf.

Landesliga A. SCHEIBBS – STOCKERAU 4:5. „Es soll einfach nicht sein. Das ist einfach nur bitter“, meint Mannschaftsführer Sebastian Ressl nach der entscheidenden Partie um den Klassenerhalt. „Wieder hatten wir nicht das Glück auf unserer Seite und mussten uns wieder in den Doppeln im Match-Tie-Break geschlagen geben. Leider zog sich das wie ein roter Faden durch die Saison.“ Dabei sah es in den Einzelspielen nach Siegen von Mate Voros, Peter Svabik und Jakob Kalteis sehr gut aus. Harald Michalko musste sich erst im Entscheidungssatz im Tie-Break geschlagen geben, auch Florian Reschinsky hatte Satzball. In den abschließenden Doppeln sah es lange Zeit nach einem sicheren Sieg aus. Die ersten Sätze in allen drei Spielen gingen an Scheibbs. Das Duo Kalteis/Voros gewann schließlich in zwei Sätzen.

Doch Michalko/Svabik und Ressl/Reschinsky mussten in das entscheidenden Match-Tie-Break, wo sie die jeweils einen Vorsprung nicht nutzen konnten und so als Verlierer vom Platz gingen. „Der Abstieg schmerzt schon noch sehr. Aber wir werden wieder zurückkommen und in der nächsten Saison wieder voll angreifen“, meint Ressl abschließend.