UTC Scheibbs auf dem Weg ins „Finale“. Klarer Sieg im Verfolgerduell lässt ein Endspiel um Platz zwei am letzten Spieltag näher rücken. Purgstall verliert „bitter“.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 23. Juni 2021 (02:42)
440_0008_8107270_erls25_tennis_purgstall_florian_ditzer_.jpg
Pflicht erfüllt. Purgstalls Florian Ditzer gewann sein Einzel gegen Stockeraus Johannes Resch mit 6:4 und 6:3. Im Doppel zog er mit Partner Matej Kracik in drei Sätzen den Kürzeren.
Johann Wickenschnabel, : Johann Wickenschnabel

Von einem richtungsweisenden Spiel hatte Scheibbs‘ Mannschaftsführer Sebastian Ressl vor der Auswärtspartie in Brunn/Gebirge gesprochen. Richtungsweisend für den Kampf um Platz zwei. Am Ende gewannen die Bezirkshauptstädter mit 8:1. Und das, obwohl sie mit Matteo Semmelmeyer auf einen wichtigen Akteur verzichten mussten. „Er hatte Tennis-Instruktorkurs und wurde nicht freigestellt“, wunderte sich Ressl.

Ein wenig wunderte er sich schlussendlich auch über den klaren Triumph gegen Brunn. „Das war in der Form eigentlich nicht zu erwarten“, sagte er. „Man muss auch zugeben, dass ihnen ein Spieler gefehlt hat. Aber trotzdem: Passieren kann immer etwas. Wir haben die Gunst der Stunde genutzt.“

Finale gegen TC Tulln

Nun läuft alles auf ein Finale um Platz zwei am letzten Spieltag hinaus. Die Scheibbser empfangen am 3. Juli den TC Tulln. „Das wird voraussichtlich der Showdown“, weiß Ressl. Zuvor wartet allerdings am Wochenende noch das Auswärtsspiel in Muckendorf.

Die Rollen in dieser Begegnung sind aber klar verteilt. Scheibbs ist Favorit. Ressl: „Die Partie sollten wir eigentlich gewinnen.“ LANDESLIGA A. PURGSTALL - STOCKERU 4:5. Purgstalls Mannschaftsführer Peter Brandhofer war sich sicher: „Eine der bittersten Niederlagen seit Jahren.“ Besonders ärgerlich: „Sie entscheidet vermutlich über Abstieg oder Nichtabstieg. Platz sechs könnte zu wenig sein.“

Es war von Anfang bis zum Ende eine enge Geschichte. Nach den Einzeln stand es 3:3. „Für die Doppel hatten wir eigentlich ein gutes Gefühl und geglaubt, gut aufgestellt zu haben“, sagte Brandhofer. Zum Sieg reichte es aber in keiner der drei Begegnungen. „Am Ende haben ein/zwei Bälle entschieden“, ärgerte sich Brandhofer.