Thomas Pechhacker: Die Regentschaft wird fortgesetzt

Erstellt am 22. Juni 2022 | 00:33
Lesezeit: 2 Min
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Thomas Pechhacker war bei der Staatsmeisterschaft wieder eine Klasse für sich.
Foto: privat
Thomas Pechhacker feiert elften Meistertitel in Folge.
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Titel Nummer elf. Seit 2010 auf heimischem Boden unbesiegt. Thomas Pechhacker bleibt weiterhin das Maß aller Dinge im rot-weiß-roten Trialsport. „Auch wenn es schon ein paar Meistertitel für mich waren, fühlt es sich erneut wieder an wie der erste. Es ist jedes mal wieder aufs neue eine riesen Herausforderung“, sagt Pechhacker nach seinem Triumph. „Denn: Da sind schon einige motivierte Burschen dabei, die einem bei jedem kleinsten Fehler um die Ohren fahren können.“

Österreichs Elite versammelt in Graz

Ausgetragen wurde die Staatsmeisterschaft im Rahmen der Sport Austria Finals in Graz. Von 15. bis 19. Juni kürten 27 Sportverbände ihre neuen Meister. 6.000 Athleten, 200 Entscheidungen auf 22 Sportstätten an vier Wettkampftagen – mehr Spitzensport ging nicht.

Vom Ambiente war Pechhacker definitiv angetan. „Mir haben das gesamte Event und das Konzept dahinter extrem getaugt. Der  gemeinsame Spirit und die Wertschätzung zwischen den Sportlern machen das ganze so besonders, das erinnert mich an Großveranstaltungen wie die Weltmeisterschaft.“

Der (fast) perfekte Run

Wie wohl er sich fühlte, zeigte er von der ersten Sekunde an. Im Halbfinale holte er die Maximalpunktezahl von 600 und ging als überlegener Leader ins Finale. Auch dort blieb er fehlerlos – bis zur letzten Sektion. Die 590 von 600 möglichen Punkten bedeuteten aber klarerweise die erfolgreiche Titelverteidigung. Hinter Simon Staufer holte mit Alexander Pechhacker übrigens der Bruder des Serien-Staatsmeisters Bronze.