Wieselakrobaten hielten bei KIDS CUP zusammen. Die Wieselakrobaten genossen beim KIDS CUP das Gemeinschaftserlebnis.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 17. März 2020 (01:46)
Olympischer Gedanke. Die Wieselakrobaten genossen den Auftakt zum KIDS CUP in vollen Zügen. Und das trotz fehlender Stockerlplätze.
privat

Der zweite Teil vom KIDS CUP - FIRST STEP hätte eigentlich in Wieselburg über die Bühne gehen sollen. Daraus wird nun aus bekannten Gründen nichts. Der erste Teil ging allerdings noch über die Bühne, ehe das sportliche Leben vollends zum Erliegen kam. Am 8. März gingen fünf Formationen der Wieselakrobaten bei der Auftaktveranstaltung des Cups an den Start. Schauplatz war Karlstein an der Thaya.

Viele unterschiedliche Elemente in einer Kür

„Dieser Wettkampf wird speziell für die jüngsten Akrobaten veranstaltet und bietet die Möglichkeit, erste Erfahrungen im Wettkampf zu sammeln“, erklärt Funktionärin Marion Riedl. „Die Teilnehmer zeigen in ihrer Kür eine Kombination aus Turnen, Tanz und Pyramidenbauen. Zu passender Musik.“

Obwohl wir [...] gegeneinander antreten, haben wir uns [...] über eine gute Kür unserer Teamkollegen gefreut.“ Viktoria, 9 Jahre

Für neun der elf angetretenen Wieselakrobaten war es der erste Wettkampf überhaupt.

Nach einem „aufregenden Wettkampftag“ freuten sich die Braustädter in der Klasse „Kinder II“ über die Plätze zehn, elf und 13 für die Duos Emma/Emily, Lara/Viktoria und David/Levin. „Ganz besonders stolz“, sagt Riedl, „sind wir auf die Tatsache, dass das einzige Bubenpaar des Tages aus unseren Reihen kam.“

In der Klasse „Kinder I“ erreichte das Trio Selina/Elisa/Anna den neunten Platz. Das Geschwisterpaar Anja/Lena verpasste mit Platz fünf das Stockerl am knappesten.

„Wir wissen natürlich, dass noch Luft nach oben da ist. Aber beim ersten Wettkampf geht es für mich darum, die Kinder an den Ablauf eines Wettkampftages heranzuführen und ihnen die Scheu zu nehmen“, erklärt die zufriedene Trainerin Bernadette Zehetner. „Das Ziel für den nächsten Wettkampf ist, die Technik der Elemente und der einzelnen Formationen zu verfeinern.“

Dass es für die jungen Wieselakrobaten trotz verpasster Stockerlplätze ein gelungener Tag war, zeigt die Aussage der neunjährigen Viktoria deutlich. Sie fand: „Cool war, dass wir als Team gemeinsam einen Ausflug gemacht haben. Obwohl wir eigentlich auch gegeneinander antreten, haben wir uns gegenseitig angefeuert und uns auch über eine gute Kür unserer Teamkollegen gefreut. Das war schön!“

Die Absage des eingangs erwähnten zweiten Teils kommentiert Zehetner entsprechend betrübt: „Das ist für uns natürlich doppelt bitter. Einerseits haben wir schon sehr viel Arbeit in die Vorbereitung der Veranstaltung investiert. Und andererseits fällt das Training jetzt bis Ostern aus.“