67,3 Kilometer über Stock und Stein. Der Ötscher bot wieder die perfekte Kulisse für den 21. Ultra-Marathon. Robert Hürner und Veronika Limberger siegten.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 07. Juni 2017 (05:00)
Top-Plätze. Veronika Limberger sicherte sich den Sieg bei den Damen. Auch in der Gesamtwertung lag Limberger auf Rang fünf.
NÖN

Fast hätte es keinen 21. Ötscher-Ultramarathon mehr gegeben. Doch dank des Einstiegs von Josef Steiner als Sponsor war das Laufsportspektakel gesichert. Immerhin bietet der Ötscher landschaftlich einen der schönsten Extremläufe in Österreich.

Und gleich über 200 Läufer nahmen die Strapazen über zwei Tage in Angriff. Den Ultramarathon mit 67,3 Kilometer Gesamtlänge und einem Höhenunterschied von 2.800 Metern sicherte sich Robert Hürner. Der Athlet vom Nora Racing Team benötigte an zwei Tagen insgesamt 5:54,46 Stunden.

Am zweiten Tag wurde auf der verkürzten Strecke gelaufen. Grund dafür: Starker Nebel verhinderte einen Start auf der Originalstrecke. „Schade, aber gegen das Wetter sind wir eben machtlos. Außerdem steht die Sicherheit der Athleten im Vordergrund“, erklärte Organisator Herbert Egger.

Bei den Damen überquerte Veronika Limberger in 6:24,25 Stunden die Ziellinie. Damit gewann sie nicht nur bei den Damen, sondern belegte zudem den fünften Gesamtrang. Auf Platz zwei der Gesamtwertung landete der Manker Christoph Teubel. Die Staffelwertung ging an das jordanische Läuferduo. Ebenso war der Mountainrun über 17,3 Kilometer eine Beute für die Gäste aus Jordanien.