Purgstall im Halbfinale. Die ASKÖ biegt im Viertelfinale des NÖ-Cups Mank nach Rückstand noch 3:2.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 14. Januar 2020 (03:58)
Stark. Fiona Ludwig (r.) und die ASKÖ Volksbank Purgstall ziehen ins NÖ-Cup-Halbfinale ein.
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PURGSTALL - MANK 3:2.

Einen wahren Krimi bekamen die Zuschauer im Viertelfinale des NÖ-Cups serviert. Die Zweiergarnitur der ASKÖ Volksbank Purgstall bekam es mit der UVC Mank, Absteiger aus der 2. Bundesliga Nord, zu tun. Und der bestimmte zu Beginn der Partie ganz klar das Geschehen. „Mank spielte seine Klasse aus“, berichtete Sarah Kastenberger, Fixposten in Purgstalls Einsergarnitur. Das Mehr an Erfahrung sowie der höhere Altersdurchschnitt brachte den Mankerinnen die entscheidenden Vorteile.

Nach dem zweiten Satz stellte dann aber Purgstalls Trainer Muhamed Ali Bajractarevic sein taktisches Gespür unter Beweis, stellte um und brachte neue Spielerinnen. Das zeigte Wirkung. Purgstall holte die Durchgänge drei und vier.

Im fünften und entscheidenden Satz schien den Erlauftalerinnen aber die Luft auszugehen. Mank lag zwischenzeitlich mit 11:5 in Führung. Dann folgte der große Auftritt von Nachwuchshoffnung Anja Hofmarcher am Service. Die legte eine beeindruckende Serie hin und sorgte für den Ausgleich. In der entscheidenden Phase schenkte Bajractarevic einer Wiedereinsteigerin sein Vertrauen. Anja Gassner servierte nicht nur stark, sondern holte auch in der Abwehr wichtige Bälle. „Eine großartige Teamleistung“, jubelte Kastenberger. „Wieder einmal hat unsere starke Psyche den Ausschlag gegeben.“

Purgstall fightet nun mit NÖ Sokol, der Sportunion St. Pölten und dem Gewinner aus der Begegnung Südstadt gegen Groß Siegharts-Zwettl um den Cupsieg. Der würde zur Teilname am Österreich-Cup berechtigen. Gewinnt Purgstall, würden die Erlauftalerinnen mit zwei Teams in diesem Bewerb vertreten sein. „Das wäre eine Sensation“, findet Kastenberger.