Zwei wahre Gradmesser. VORSCHAU / Mit Deuschland und der Türkei warten zwei harte Gegner auf Paul Scharner und die Fußball-Nationalmannschaft.

Erstellt am 30. August 2011 (08:04)

VON ARMIN GRASBERGER

Mit einem Erfolgserlebnis im Gepäck wäre Paul Scharner vermutlich lieber ins Camp der österreichischen Nationalmannschaft eingerückt. Aber aufgrund der dritten Niederlage im dritten Saisonspiel der Premier League stößt der Purgstaller ohne Punkt zu seinen Kollegen in Bad Tazmannsdorf.

Gegen Chelsea und Manchester United hatte der West Bromwich Albion FC jeweils mit 1:2 den Kürzeren gezogen. Und auch gegen Stoke City verlor man lediglich mit einem Tor Unterschied. Anders als in den ersten beiden Partien scorten die „Baggies“ im heimischen „Hawthornes Stadium“ dieses Mal allerdings nicht.

Nun gilt Scharners volle Konzentration allerdings dem Nationalteam und der EM-Qualifikation. Die Chancen, diese erfolgreich abzuschließen, liegen jedoch quasi bei Null. Es gilt nun also, sich mit Anstand aus der Affäre zu ziehen.

Gegen Deutschland schaut  Scharner nur zu

Dabei kann Scharner seinen Kollegen im ersten Spiel allerdings nicht helfen. Gegen Deutschland ist der Purgstaller zum Zuschauen gezwungen. Dass Trainer Dietmar Constantini den Defensivspieler dennoch in den Kader einberufen hat, zeugt vom Stellenwert, den Scharner genießt.

Nur vier Tage nach dem Gastspiel beim Weltmeisterschafts-Dritten in der Veltins-Arena auf Schalke, darf Scharner allerdings wieder mitkicken. Er und seine Kollegen treffen dann im heimischen Happel-Oval auf die Türkei.

Wie gesagt, die Chancen, dass Österreichs Nationalteam dem Europameisterschaft in der Ukraine und Polen doch noch als Aktive miterleben werden, sie stehen äußerst schlecht. Mit achtbaren Ergebnissen gegen Deutschland und die Türkei kann man allerdings dafür sorgen, dass die Stimmung im Team und im Land in fußballerischer Hinsicht steigt und man somit motiviert und selbstbewusst in die Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien gehen kann.

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