Erster gegen Letzter – eine klare Sache?. Tabellenführer Leitzersdorf muss zum Schlusslicht nach Purkersdorf und erwartet sich drei Punkte.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 14. Mai 2015 (01:55)
NOEN, Wolfgang Stritzl
Spitzenspiel im Tullnerfeld. Zeiselmauer will mit einem Sieg über Rußbach noch einmal ins Titelrennen eingreifen.
Das Spitzentrio bekommt es mit unterschiedlich schweren Aufgaben zu tun: Tabellenführer Leitzersdorf muss zum Schlusslicht nach Purkersdorf. Nach der starken Leistung gegen Großrußbach ist Trainer Zahir Ramadan optimistisch: „Der Siegeswille und die Körpersprache haben von der ersten Minute an gepasst. Gegen die Purkersdorfer müssen wir genauso auftreten und die drei Punkte holen.“ Aber Vorsicht: in den letzten vier Heimspielen holten die Mannen aus dem Wienerwald fünf Punkte, forderte auch Top-Teams wie Zeiselmauer. Nicht nur deshalb hofft FCP-Spielertrainer Mohamed Trabelsi: „Sie sind spielerisch gut — das könnte sich positiv auf uns auswirken.“

Spitzenspiel der Runde in Zeiselmauer

Die Tullnerfelder wiederum empfangen im Spitzenspiel der Runde den Zweitplatzierten aus Rußbach. „Zeiselmauer hat einen guten Lauf, es wird sicher sehr schwierig. Ich erwarte mir ein gutes Spiel, mal schauen, was dann rauskommt“, so Rußbachs Trainer Christian Vondrak. Der dritte Titelaspirant aus Rust muss zum Derby nach Königstetten. Letztere kämpfen derzeit mit starken Personalproblemen, ein Mit Grund für die bittere Pleite gegen die Rußbacher am letzten Wochenende: „Vier Mann konnten wir nicht vorgeben“, seufzte SVVK-Trainer Johann Lenk.

Nur acht Punkte aus den letzten fünf Spielen ist für Wiesendorf zu wenig, um noch ein ernstes Wörtchen im Titelkampf mitreden zu können: „Um bis zum Schluss im Titelkampf zu bleiben, fehlen uns die richtige Einstellung und Disziplin. Jetzt ist es gelaufen. Das Wort ,Titel‘ brauchen wir nicht mehr in den Mund zu nehmen“, ärgerte sich Michael Stadler, der sportliche Leiter, nach der Pleite gegen Würnitz und hofft auf Rehabilitierung gegen Tulbing.

Beinharter Kampf um „rote Laterne“

Im Kampf um die „rote Laterne“ sind die Würnitzer spielfrei, während es Großrußbach mit Stetteldorf zu tun bekommt. Pressesprecher Michael Schneider weiß um die Schwere der Aufgabe: „Mit Martin Kriegbaum, Erhan Kahraman und mir fehlen drei Spieler gesperrt. Das wird eine harte Nuss, die es zu knacken gilt.“ Sein Gegenüber Reinhard Kainz sehnt sich nach einem vollen Erfolg: „Nach drei Unentschieden wäre es wieder mal Zeit für einen Sieg.“ Den Abschluss der 21. Runde bildet das Mittelfeld-Duell Großmugl (Siebter) gegen St. Andrä Wördern (Achter).

2. Klasse Donau

  Mannschaft Sp. S U N Tore +/- Pkt.
1 Leitzersdorf 20 12 4 4 44:33 11 40
2 Rußbach 19 12 2 5 43:23 20 38
3 Rust 19 11 5 3 37:18 19 38
4 Zeiselmauer 20 10 6 4 51:33 18 36
5 Wiesendorf 19 9 6 4 41:28 13 33
6 Tulbing 20 9 3 8 46:40 6 30
7 Großmugl 19 7 8 4 36:27 9 29
8 St. Andrä/W. 19 7 3 9 36:33 3 24
9 Stetteldorf 19 4 7 8 30:35 -5 19
10 Königstetten 20 3 7 10 35:52 -17 16
11 Würnitz 20 4 4 12 21:48 -27 16
12 Großrußbach 19 4 2 13 30:58 -28 14
13 Purkersdorf 19 1 9 9 26:48 -22 12

Die nächste Runde:

Samstag, 17 Uhr: Purkersdorf - Leitzersdorf (Pischl), Wiesendorf - Tulbing (Paleskic), Zeiselmauer - Rußbach (E. Cindi); 19 Uhr: Königstetten - Rust (R. Lanz).

Sonntag, 17 Uhr: Großmugl - St. Andrä/W. (M. Strobl), Großrußbach - Stetteldorf (S. Franczik).

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