Noch fehlt der Flow beim SPG Wolkersdorf/Neusiedl. Die 1.-Bundesliga-Damen der SPG Wolkersdorf/Neusiedl sind noch nicht ganz in der neuen Feldmeisterschaft angekommen.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 12. Mai 2021 (00:38)
„Krasse Herde“ bekam Zuwachs. Ex-Spielerin Nicole Holzmann kam mit Baby Lea vorbei, um Julia Stinakovits, Corinna Schuckert, Luisa Arzberger, Marie Scharinger, Jasmin Tikale, Theresa Gsöllpointner, Betreuer Reinhard Exner, Elisabeth Ojo und Daniela Sattler (von l.) anzufeuern.
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Bundesliga Frauen

Im Doppeleinsatz waren die Mädels der Spielgemeinschaft Wolkersdorf/Neusiedl. Zunächst wurde der ASVÖ SC Höhnhart wie erwartet mit 4:1 abgefertigt, wobei der eine Satzverlust mehr auf personelle Änderungen bei den Weinviertlerinnen zurückzuführen war, denn auf die Stärke der Oberösterreicherinnen. „Ich wollte nämlich einiges ausprobieren, weil Jasmin Tikale im Sommer operiert werden muss. Deshalb habe ich unseren Youngsters Julia Stinakovits und Corinna Schuckert die Möglichkeit gegeben“, erklärt Trainer Wolfgang Ritschel-Roschitz.

Dementsprechend motiviert ging es dann am Sonntag zum Nachtragsspiel gegen Linz-Urfahr. Dort wurde zwar gut begonnen, aber danach ging nicht mehr viel und eine 0:4-Abfuhr war die Folge. Ritschel-Roschitz macht die Pleite zur Kopfsache: „Für mich war immer klar, wenn wir in den Flow kommen, können wir auch die Linzerinnen schlagen. Wenn nicht, dann kann auch sowas passieren.“ Damit hält man nach drei Runden bei einem Sieg und zwei Niederlagen – keine überragende Bilanz, allerdings waren zwei der drei absoluten Top-Teams der Liga die Gegner. Jetzt kommen – mit Ausnahme von Titelanwärter Nummer eins Nußbach – Mannschaften auf Augenhöhe, angefangen mit Laakirchen. Für Ritschel-Roschitz ist die Zielsetzung klar: „So schnell wie möglich den Top-sechs-Platz fixieren und in den Play-offs dann angreifen.“

2. Bundesligen

Sensationell präsentieren sich die jungen Burschen von Coach Andreas Huysza sen., denn nach zwei klaren 4:0-Erfolgen gegen Union Waldburg und ASKÖ Laakirchen übernahmen die Weinviertler mit drei Siegen aus drei Spielen – und ohne einen einzigen Satzverlust – die Tabellenführung. Johannes Gahm, Fa bian Stohl und Paul Waditschatka bildeten dabei eine hervorragende Abwehr. Konstantin Stohl und Peter Waditschatka sorgten für einen ruhigen Spielaufbau, welchen Yannick Höß mit schönen Rückschlägen zum Abschluss brachte.

Die Tabellenführerinnen aus Ulrichsberg waren zu Gast bei den Drösinger Frauen, welche trotz der 1:4-Niederlage am Ende auf heimischem Untergrund immerhin den ersten Satzgewinn feiern konnten. „Ein verdienter Lohn“, meinte Betreuer Gerald Hitter.