Keine Pause für die Panthers um Gänserndorferin Takács. Zum ersten Mal wurde in der deutschen Damenbundesliga über Weihnachten durchgespielt – harte Arbeit für Kata Takács und Co.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 13. Januar 2021 (00:41)
Im Dauereinsatz: Kata Takács und ihre Girolive Panthers Osnabrück.
privat

Während in vielen Sportarten zwischen Weihnachten und Neujahr Pause angesagt ist, kam es in der 1. deutschen Damenbundesliga zu einer Premiere: Zum ersten Mal wurde ohne Unterbrechung durchgespielt. So kam auch die gebürtige Gänserndorferin Kata Takács mit ihren Girolive Panthers Osnabrück in den Genuss, von 23. Dezember bis 6. Jänner insgesamt vier Meisterschaftsspiele absolvieren zu müssen.

Das kostete Kraft und Substanz, allerdings liegen die Niedersachsen mit sechs Siegen und vier Niederlagen auf Rang vier der Tabelle und damit voll auf Play-off-Kurs. „Wir haben gute Karten, aber auch ein straffes Programm, das in den nächsten Wochen noch so weitergeht“, weiß die 29-Jährige. Zeit zum Durchschnaufen haben Takács und Co. also nicht, und das in einer Saison, die ohnehin chaotisch begann.

Wieso das? Aufgrund der Corona-Pandemie konnte die Trainerin, die ursprünglich geplant war, nicht kommen. Daraufhin wurde ein anderer Trainer verpflichtet, der von seiner Philosophie nicht zu den Osnabrückerinnen passte. Somit kam es Ende Oktober wieder zu einem Wechsel: Manager Aleksander Čuić übernahm, er bringt sehr viel eigene Spielerfahrung mit und kennt das Team bestens. „Ob das nur eine Übergangslösung ist oder die ganze Saison so bleibt, wird sich zeigen. Bis jetzt sind aber alle sehr zufrieden mit dieser Lösung“, erzählt Takács von den bisherigen Eindrücken.

Abgesehen von den Trainerrochaden läuft es aber gut, wie sie der NÖN verriet: „Ansonsten hatten wir bis jetzt viel Glück, wir konnten fast alle Spiele regulär durchführen. Da gibt es Teams, die mittlerweile schon zum zweiten Mal in Quarantäne müssen, was natürlich Spiel- und Trainingsrhythmus komplett zerstört.“