Sieg! Endlich ist bei den Alligators der Knoten geplatzt

Erleichterung bei den 2.-Bundesliga-Herren aus Deutsch-Wagram nach hart umkämpftem Premierenerfolg in der Steiermark.

Erstellt am 12. Januar 2022 | 02:48
Lesezeit: 1 Min
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Jawohl, endlich kann ich die Siegerfaust machen! Deutsch-Wagrams Head-Coach Lukas Hofer jubelte über den ersten Saisonsieg seiner Mannen.
Foto: Johann Newetschny

Riesenjubel bei den Union Deutsch-Wagram Alligators: Die 2.-Bundesliga-Herren feierten nach einer turbulenten ersten Jahreswoche endlich ihren ersten Saisonsieg. Dabei zeigten sich die „Alligatoren“ so bissig wie schon lange nicht mehr. Wir haben den Überblick:

Derbyflop am Dreikönigstag

Bereits am 6. Jänner ging es mit dem Auswärtsderby gegen die Mistelbach Mustangs los. Wie schon im ersten Weinviertler Duell gaben die Deutsch-Wagramer das Spiel aus der Hand, besonders wegen der unterirdischen Freiwurfquote und weil sich die jungen Spieler erstmals einer größeren Kulisse und dementsprechender Stimmung konfrontiert sahen. „Irgendwie wirkten sie eingeschüchtert“, meinte Head- Coach Lukas Hofer. In der bis zum Schluss umkämpften Partie gab schließlich die Rebound-Überlegenheit der Mistelbacher den Ausschlag – Endstand 71:83.

Drei Tage später: Jugend top

Besser ging es dann am Sonntag gegen das Future Team Steiermark. Zwar verlief diese Partie lange ausgeglichen, doch ein 15:2-Run am Ende des dritten bzw. am Anfang des vierten Viertels entschied das Spiel aber zugunsten der Marchfelder – und das, obwohl man bereits zu Beginn des Spiels auf Branislav Balvan verzichten musste, der Leistungsträger knöchelte böse um.

„Ich hoffe nur, dass es diesmal nichts Gröberes ist“, so Hofer. Das wäre sonst ein echter Wermutstropfen, fällt doch schon Julian Pietersen mit einem Bänderriss im Knöchel bis Saisonende aus. Die Schlüssel zum Sieg waren diesmal eine aggressive Deckung und schnelles Umschaltspiel in der Offensive. Darauf fanden die jungen Steirer kaum eine Antwort. „Aber ich müsste lügen, wenn ich nicht trotzdem bis zum Ende gezittert hätte“, gab Hofer zu. Zum Glück umsonst, mit dem 72:64 schrieb man zum ersten Mal voll an.