Erstellt am 12. August 2014, 09:20

von Bartosz Gawlik

Blaha kehrt zurück nach Gänserndorf. Neun Jahre nach seiner letzten Partie für den UHC Gänserndorf ist der ehemalige Nationaltorwart Lukas Blaha zurück.

Voller Einsatz. Tormann Lukas Blaha kehrt nach neun Jahren wieder zurück nach Gänserndorf.  |  NOEN, Foto: privat
Der UHC Gänserndorf landete einen Transferkracher und holte den ehemaligen Nationaltorwart Lukas Blaha zurück in die Bezirkshauptstadt. Nach neun Jahren kehrt dieser somit wieder an seine alte Wirkungsstätte zurück, an der er schon von 1996 bis 2005 den Kasten sauber hielt.

Blahas zahlreiche Karrierestationen können sich durchaus sehen lassen. Mit den AON Fivers WAT Margareten wurde der Gänserndorfer jeweils U17-, U19- und U21-Meister. In der Saison 2010/2011 wurde Blaha mit den Fivers HLA-Meister. Später folgte noch der Meistertitel in der Bundesliga mit Bruck/Mur. Seine letzte Station war der HLA-Verein Ferlach. Blaha kann auch auf eine Menge internationaler Erfahrung zurückblicken. Im Zeitraum von 2005 bis 2010 absolvierte er 58 Länderspiele für diverse österreichische Nationalteams. Ein Highlight dabei war die Teilnahme an der U18-EM in Estland.

„Wir haben sicherlich das Potenzial, um in das obere Playoff zu kommen“, Blaha

„Ich freue mich, wieder zurück zu sein. Es ist schön, die vielen alten Freunde wieder zu sehen“, freut sich der Neuzugang. Ein persönliches Ziel hat Blaha auch bereits: „Die Mannschaft macht einen positiven und motivierten Eindruck. Wir haben sicherlich das Potenzial, um in das obere Playoff zu kommen. Das ist auf jeden Fall machbar, wenn alle an einem Strang ziehen.“ Gänserndorfs sportlicher Leiter Peter Blaha schwärmt über seinen Sohnemann und dessen Tormannkollegen Thomas Spörk: „Wir gehen mit dem besten Torhüter-Duo der Handball Bundesliga in die kommende Saison.“

Neuigkeiten gibt es auch rund um Thomas Buchmann. Die geplante OP des Flügelspielers könnte sich unter Umständen als hinfällig erweisen. „Am Mittwoch habe ich einen MR-Termin. Danach werde ich noch einmal Rücksprache mit dem Sportarzt halten und dann wissen wir mehr“, erklärt Buchmann, der bereits wieder einige Trainingseinheiten mit seinen Teamkollegen absolvieren konnte.