Fast alle Helden kamen zum Handballfest. Das Wiedersehen der Gänserndorfer Aufstiegstruppe von 2001 war ein Highlight. Josef Toth wurde zum Ehrenpräsidenten ernannt.

Von David Aichinger und Manuel Mattes. Erstellt am 15. September 2021 (03:41)

Spiele der Jugend, Frauen und Legenden, Rope Skipping, Bogenschießen, Spielestationen, eine Hüpfburg, und freilich das erstmalige Zusammentreffen der HLA-Aufstiegstruppe von 2001 – der UHC Gänserndorf ließ sich nicht lumpen und stellte für das heurige Handballfest ein feines Rahmenprogramm zusammen. Das wurde auch gewürdigt, was Union-Obmann Manfred Dichtl freute: „Es war eine der besten Feiern, die wir jemals gehabt haben, auch vom Besuch her. Das Wetter hat auch gepasst, es war alles ziemlich perfekt.“

Höhepunkt war freilich das besagte Wiedersehen der ehemaligen HLA-Helden, von welchen auch tatsächlich fast alle vor Ort waren. Einzig Harald Hofstetter und mit Peter Kopecky einer der drei Legionäre mussten kurzfristig absagen.

Oldies haben es noch drauf

Viele der ehemaligen Spieler zeigten beim Oldie-Match prompt, dass sie es immer noch draufhaben, und vom UHC gab es für sie auch noch ein besonderes Geschenk: Jeder Akteur bekam einen Bierkrug mit Aufschrift „20 Jahre HLA wir kommen“ und dem gesamten damaligen Kader. Mit dabei beim Oldie-Match war übrigens auch Bürgermeister René Lobner.

Am Ende des langen Tages gab’s dann auch noch mehrere Ehrungen, unter anderem für den langjährigen UHC-Präsidenten Josef Toth, in dessen Ära der Aufstieg 2001 gelungen war und der den Verein heute noch als Sponsor sowie regelmäßig als lautstarker Anpeitscher auf der Tribüne unterstützt. Für all das wurde der Gänserndorfer nun zum Ehrenobmann des UHC ernannt. „Das war uns ein Anliegen, ihn entsprechend für seine Verdienste zu ehren“, erzählt Dichtl.

Sportehrenzeichen für Blaha, Beles und Hahn

Für ein anderes verdientes Trio aus den Gänserndorfer Reihen gab’s indes eine Auszeichnung seitens der Sportunion. Peter Blaha und Thomas Beles bekamen am Samstag das Ehrenzeichen in Silber verliehen, Johannes Hahn Selbiges in Bronze.