Gegen die alte Liebe. Acht Jahre lang werkte Mannsdorf-Trainer Manfred Wachter als Spieler und Coach in Retz. Am Freitag tritt er als Gegner an.

Von David Aichinger. Erstellt am 30. September 2014 (10:37)
NOEN, Filippovits
MANNSDORF - RETZ, FREITAG 19.30 UHR. Das anstehende Spiel gegen Retz ist für Mannsdorf-Trainer Manfred Wachter ein Treffen mit der Vergangenheit. Acht Jahre lang war der 45-Jährige als Spieler und Trainer beim Team aus dem Bezirk Hollabrunn tätig, ehe er im Jänner seinen Hut nahm. Aus „persönlichen Gründen“ trat er beim damaligen Ostligisten zurück, der Abschied war tränenreich. Dass er nur wenige Tage später in Mannsdorf anheuerte, nahmen beim Ex-Team nicht alle mit Freude auf.

„Sie haben Qualität, aber wir auch“

Deshalb ist Wachter vor dem Wiedersehen am Freitag auch überzeugt: „Einige Spieler werden hochmotiviert sein.“ Zum überwiegenden Großteil habe er in Retz aber nur viele Freunde: „Ich habe viele Jahre dort verbracht, wahrscheinlich die schönsten in meiner Karriere. In den 90 Minuten sind wir Gegner, danach können wir wieder lustig sein. Nachdem wir die drei Punkte haben.“

Wachter ist auch zuversichtlich, dass der angepeilte Sieg gegen den Absteiger gelingt: „Sie haben Qualität, aber wir auch. Wenn wir wieder so reagieren wie auf die letzte hohe Niederlage (1:4 gegen Kottingbrunn, danach gewann Mannsdorf vier Spiele am Stück, Anm.) bin ich zufrieden.“

Die aktuelle Ausgeglichenheit der Liga findet der Mannsdorf-Coach gut: „Jeder schlägt jeden. Krems hat sich ein bisschen abgesetzt, aber die lassen sicher auch noch Punkte. Ich glaube, dass die Liga auch diesmal bis zum Ende spannend bleibt.“