„Waren ganz schwach“. Gänserndorf-Trainer Martin Krizan nimmt seine Aufbauspieler Szücs und Petkovic nach dem -10 in Tulln in die Pflicht.

Von David Aichinger. Erstellt am 01. Februar 2017 (05:01)
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Der UHC Gänserndorf wollte in Tulln zeigen, was er drauf hat. Einmal mehr gegen ein Spitzenteam sah man am Samstag aber eher, was die heimischen Handballer aktuell nicht drauf haben – Tulln war wie schon Korneuburg mindestens eine Nummer zu groß.

Sechs Tore in Folge rund um die Pause entschieden die Partie, zwischenzeitlich stand es sogar +14 für die Gastgeber. „Bis zum 10:12 war es gut. Dann haben wir viele Fehler gemacht und aus Gegenstößen Tore bekommen“, haderte Trainer Martin Krizan, dem klar war: „Das war ein Knock-out für unsere Mannschaft.“

Ärgerlich war neben dem Ausfall von Armin Schmoldas (krank) die Leistung einiger „Schlüsselspieler“. Krizan spricht das gnadenlos an: „Stefan (Petkovic) und Tomas (Szücs) waren ganz schwach, und es war nicht das erste Mal. Normal brauchen wir von ihnen vom Aufbau minimum zwölf Tore. Gestern waren es vier. Jeder Spieler hat seine persönlichen Probleme, aber das sind Legionäre. Sie müssen besser spielen.“

Mehr Einsatzzeit für Thüringer und Gaida

Kasagranda (erneut zehn Tore) nahm er als positives Beispiel: „Er spielt mit Herz, mit ihm bin ich zufrieden.“

Auch die Raming-Brüder sah Krizan in Hälfte zwei kraftlos – für ihn eine Folge des geringeren Trainingsumfangs: „Sie können nur zweimal kommen. Das ist nicht gut und auch eine Sache des Vorstands.“

Weiter geht’s am Freitag gegen Perchtoldsdorf. Gänserndorf will die Partie als Vorbereitung auf das Atzgersdorf-Spiel in der Regionalliga (18. Februar) nutzen. Jonas Thüringer und Maximilian Gaida dürften vermehrt Einsatzzeit bekommen. Krizan: „Sie müssen spielen, wir brauchen sie für das Match gegen Atzgersdorf. Sie trainieren erst seit 4. Jänner, aber sie werden von Spiel zu Spiel besser.“ Gaida machte in Tulln vier Tore.