Orther haben gute Ausgangslage für die Fahrt nach Belgrad

Erstellt am 30. November 2022 | 02:05
Lesezeit: 3 Min
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Halbzeit. Patrick Fritz und seine Orther können sich nach dem Heimsieg über Belgrad nun erst einmal erholen. Das Rückspiel in Serbien steigt am Samstag in einer Woche.
Foto: Simperler
Die Marchfelder Kegelmannschaft gewann das Hinspiel in der Champions League mit 5:3. Teil zwei steigt am 10. Dezember in der serbischen Hauptstadt.
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Am Samstag kehrte die Champions League zurück nach Orth an der Donau, und mit ihr das starke Team von KK Belgrad, gegen das die Marchfelder schon vor einem Jahr in der ersten Runde den Aufstieg geschafft hatten. Damals gab’s zunächst auswärts in Serbien eine 3:5-Niederlage, ehe zu Hause ein toller 7:1-Erfolg gelang.

Diesmal stieg das Hinspiel in Österreich, und wieder gab’s einen Orther Erfolg, wenn auch nicht ganz so deutlich. 5:3 stand am Ende auf dem Statistikzettel, 14,5 zu 9,5 bei den Satzpunkten. Ein kleiner Vorteil also für das Rückspiel am 10. Dezember, wie der Orther Spieler Martin Rathmayer findet: „Die Ausgangslage ist ganz gut. Wir hätten uns zwar ein 6:2 erhofft, aber das Heimspiel musst du einmal gewinnen, sonst wird’s ganz schwer, dass du auswärts noch weiterkommst. Weil in Belgrad gewinnen, ist sicher ganz schwer.“

Nach 2:0-Führung schien das Spiel fast zu kippen

Das Heimspiel begann jedenfalls mit einer 2:0-Führung durch Rathmayer und Matthias Zatschkowitsch. Eng verliefen die beiden Mittelduelle von Jan Mecerod und Patrick Fritz, beide wurden am Ende verloren. Und auch die Schlusswerfer Lukas Temistokle und Michal Kratochvil hatten große Mühe, schienen den Heimsieg fast aus der Hand zu geben.

„Sie haben sich aber noch brav zurückgekämpft“, gab’s Lob von Rathmayer, der auch auf das taktische Geplänkel vor Spielbeginn durch die Regeländerung bei der Aufstellungs-Nominierung einging: „Uns wäre fast lieber gewesen, wir hätten blind gespielt, dass beide einfach aufstellen (ohne Einblick auf die Nominierung des Gegners, Anm.). Aber im Endeffekt waren es viele enge Duelle. Hätten wir diese taktischen Manöver nicht vorgenommen, wäre es wohl genauso ausgegangen.“ Nachsatz: „Aber fürs Rückspiel ist es natürlich ein Vorteil.“

Vor dem war Orth noch im Cup im Einsatz, das Spiel gegen St. Pölten stieg am Dienstag nach Redaktionsschluss.