100-Kilometer-Marsch in unter 23 Stunden. Die Oberhausener Thomas Niemeczek (45) und Thomas Buzek (47) stellten sich in Wien einem „Mammutmarsch“ – mit Erfolg.

Von David Aichinger. Erstellt am 14. Juli 2021 (03:49)
Start. Thomas Niemeczeks (l.) Tochter drückte dem Papa und Thomas Buzek die Daumen.
privat, privat

100 Kilometer in maximal 24 Stunden – dieser Aufgabe blickten am vergangenen Wochenende zwei Oberhausener ins Angesicht. Thomas Niemeczek (45) und Thomas Buzek (47), beide Feuerwehrmänner, Hobbysportler und gute Freunde, wollten es weiteren Freunden gleichtun, die vor zwei Jahren am „Mammutmarsch“ teilgenommen hatten.

„Die haben das auch geschafft, und weil wir eh immer in der sportlichen Gruppe sind, haben wir gesagt, wir wollen das auch einmal ausprobieren“, schildert Niemeczek die Motivation. Das Motto des Duos: Gemeinsam starten, gemeinsam ins Ziel kommen.

Gesagt, getan! Die Strecke führte das Duo dabei ab dem frühen Samstagnachmittag von der Startlinie am Wienerberg nach Klosterneuburg, zurück auf die Donauinsel, zum Donaukanal, in den Prater, nach Schwechat und Mannswörth und zurück nach Wien, das Ziel befand sich neuerlich am Wienerberg. Asphalt, Schotter, Wiesen – auch vom Untergrund her war Abwechslung gegeben.

Geschlafen haben sie nicht

Als Niemeczek und Buzek, die gegen Ende des Weges von bekannten Gesichtern aus ihrem Umfeld begleitet wurden und schließlich die Ziellinie überquerten, stand eine Gesamtdauer von 22:30 Stunden auf der Uhr. Geschlafen haben sie nicht. Niemeczek erinnerte sich am Montag speziell an die ersten 35 Kilometer, bei welchen ein Höhenunterschied von 1.150 Metern überwunden werden musste. „Bei uns im Ort ist der höchste Berg der Rodelhügel (lacht). Wenn du mit Bergen nichts zu tun hast, geht das schon rein.“

Körperlich und muskulär würde es dem Duo aber gut gehen, einzig Niemeczeks Füße sind recht offen. „Eine reine Kopfgeschichte“, nennt der Oberhausener den Bewerb zum Abschluss. Ein großes Dankeschön richtet das Duo an seine Sponsoren.