Zwei Deutsch-Wagramer rocken die Para-Schwimm-EM. Andreas Onea (26) und Andreas Ernhofer (21) holten in Dublin bereits Edelmetall.

Von David Aichinger und Peter Sonnenberg. Erstellt am 16. August 2018 (13:09)
Gottfried Müllner
Andreas Onea 

Die EM der Para-Schwimmer in Dublin begann aus österreichischer Sicht nach Wunsch. Gleich am ersten Wettkampftag in der irischen Hauptstadt holte der Deutsch-Wagramer Andreas Onea in einem spannenden Rennen Silber über 200 Meter Lagen. In 2:29,95 schlug der 26-Jährige in neuer österreichischer Rekordzeit als Zweiter an. Es war bereits seine neunte Medaille bei einem Großereignis.

Am Mittwoch legte dann Andreas Ernhofer, ebenfalls aus Deutsch-Wagram, nach. Der 21-Jährige, der auf den Spuren Oneas wandelt, holte Bronze über 50 Meter Brust. Am heutigen Donnerstag ist Ernhofer über 150 Meter Lagen im Einsatz. Mit der viertbesten Zeit in den Vorläufen qualifizierte er sich für das Finale, das am Abend um 18.27 Uhr ausgetragen wird.

Onea am Mittwoch disqualifiziert

Weniger erfreulich war Oneas zweiter Start über 50 Meter Freistil. Da wurde der erfahrene Athlet im Finale disqualifiziert. „Da ist mir etwas passiert, das mir noch nie passiert ist“, hadert der Sportler: „Ich hab vorm Startschuss gezuckt und bin wegen Frühstarts disqualifiziert worden.“ Glück im Unglück: Es war genau die Disziplin, in der sich Onea deutlich weniger ausgerechnet hatte als in den anderen dreien.

Für ihn geht es jetzt noch mit den Bewerben 100 Meter Schmetterling (Samstag) und 100 Meter Brust (Sonntag) weiter. Ernhofer startet am Sonntag noch über 50 Meter Rücken.