Christine Seehofer nun schon fast vier Jahre unbesiegt. Auch beim ersten internationalen Turnier des Jahres 2020, den Vienna New Year Classics, war die Protteserin Christine Seehofer (24) in Einzel und Doppel nicht zu schlagen.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 09. Januar 2020 (02:26)
Wieder auf dem obersten Stockerl: Christine Seehofer (Mi.) gewann die Vienna Classics vor Bettina Bugl (li.) und Martina Meißl.
RFA

Das erste internationale Racketlon-Turnier des Jahres, die 10. Vienna New Year Classics, gingen von Freitag bis Sonntag im dritten Wiener Gemeindebezirk über die Bühne. Zum bereits fünften Mal in Serie holte die Ausnahme-Athletin im Schlägervierkampf aus Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis den Titel: Christine Seehofer aus Prottes.

Seit Juni 2016 (!) hat die 24-jähr ige Seehofer auf der FIR Racketlon World Tour kein Einzel-Match mehr verloren. Auch beim IWT International World Tour Event im Tennispoint Vienna sollte sich das nicht ändern. Die Weltranglistenerste gewann alle drei Spiele im Round- Robin-Raster der 10. Vienna New Year Classics. „Ein super Auftakt in die Saison“, so Seehofer. „Ich spüre speziell meine Beine heute. Vor der Doppel-Weltmeisterschaft in Prag werde ich den Fokus auf das Kondi tionstraining legen.“

Das Rennen um die weiteren Medaillenränge war diesmal äußerst knapp. Bettina Bugl (aus Gänserndorf), Martina Meißl und Elisabeth Seehofer (Prottes) fuhren je einen Sieg ein. Die Weltranglistenvierte Bugl holte mit der besten Punkt-Differenz Platz zwei: „Ich war heute top motiviert, noch das Beste aus dem Turnier zu machen. Ich bin sehr erleichtert, dass ich noch den zweiten Platz geholt habe.“ Dritte wurde Wildcard-Spielerin Meißl: „Damit hatte ich wirklich nicht mehr gerechnet.“ Der undankbare vierte Platz blieb Christine Seehofers Schwester Elisabeth.

Nicht nur im Einzel, sondern auch im Doppel drückte die beste Racketlon-Spielerin der Welt diesem Event ihren Stempel auf. Das Schwestern-Duo Seehofer triumphierte vor Bugl/Martina Meißl und Linda Schedl/Stine Krogsøe (Dänemark) im Damen-Doppel. Im Mixed-Bewerb verwies das Duo Lukas Windischberger/Christine Seehofer die Paarungen Bugl/Emanuel Schöpf und Meißl/Benjamin Greanicher (Schweiz) auf die Plätze.