Jurij Rodionov erstmals unter den Top 500 der Welt. Der Matzener Jurij Rodionov schaffte in China ein paar neue persönliche Meilensteine.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 25. Oktober 2017 (02:40)
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Erfolg und Ball im Blick. Jurij Rodionov aus Matzen schwimmt auf der Erfolgswelle.

Riesenerfolg für das Matzener Top-Talent Jurij Rodionov beim mit 125.000 Dollar höchstdotierten Challenger in Ningbo (China): Der 18-Jährige stieß bis ins Halbfinale vor und scheiterte dort erst an der ehemaligen Nummer acht der Welt, dem Russen Mikhail Youzhny.

Er bahnte sich seinen Weg durch die Qualifikation und erreichte einige Meilensteine: Es war sein erstes Challenger-Halbfinale, im Viertelfinale konnte der Marchfelder mit Jordan Thompson (Anm.: aus Austra lien, Nummer 76 der Weltrangliste) seinen ersten ATP-Top-100- Spieler besiegen und in der Weltrangliste wird er demnächst unter den besten 500 Spielern der Welt aufscheinen. Zudem wurde der Junioren-ITF-Welt- rang listenerste Yibing Wu aus China in der ersten Runde ausgeschaltet. Gegen diesen wird er aber bald wieder spielen, nämlich beim Masters der Junioren in Chengdu, wo die acht Besten der Saison aufeinandertreffen.

„Mit dem Turnierausgang bin ich echt glücklich, und dass ich noch in diesem Jahr die Top 500 knacke, hätte ich mir nie erträumt“, war Rodionov fassungslos. „Dabei bin ich ohne große Erwartungen nach Ningbo gekommen, ein Wahnsinn.“ Auch sein Trainer Philip Lang aus Deutsch-Wagram war stolz: „Dass er so konstant auf dem Niveau spielt, ist toll.“