Jurij Rodionov stellte sich in seiner Heimat vor. Jurij Rodionov, Nummer 259 der Welt, schaute am Sonntag beim UTC Matzen vorbei und bekam einen „Ehrenschlüssel“.

Von David Aichinger. Erstellt am 29. August 2018 (02:50)

Montag bis Samstag, jeweils sechs Stunden – so lässt sich das Trainingspensum von Tennis-Profi Jurij Rodionov zusammenfassen. Am Sonntag, seinem einzigen freien Tag, stand der sympathische 19-Jährige dennoch schon wieder am Platz. „Es macht mir ja Spaß, sonst würde ich das nicht machen“, grinste die Nummer 259 der ATP-Weltrangliste: „Tennis ist mein Beruf, aber gleichzeitig auch meine Leidenschaft.“

Gefallen sind diese Worte in Matzen, wo Rodionov die kurzfristige Einladung des heimischen UTC annahm, sich in seinem Wohnort persönlich vorzustellen. Der Linkshänder spielte dabei knapp drei Stunden lang gegen mehrere Mitglieder des UTC, Erwachsene wie Kinder. Wie die sich schlugen? „Mehr schlecht als recht“, spaßte Rodionov, „aber sie haben halt hundert Prozent gegeben und das ist das Wichtigste.“

"Ich hab schon sehr viel live gesehen"

Sektionsleiter Stefan Gnadenberger, selbst die aktuelle Nummer eins beim Verein, durfte sich als Erster versuchen und war hinterher fasziniert: „Ich hab schon sehr viel live gesehen, aber direkt am Platz gegen so einen Spieler, das ist halt ein Wahnsinn. Wenn so ein Aufschlag einmal kommt mit seinen 220 km/h – da hast du keine Chance. Das geht dann einfach zu schnell.“


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