Rodionov beim ITN Junior Masters knapp gescheitert. Für das Matzener Ausnahmetalent Jurij Rodionov (18) gab es beim ITN Junior Masters im chinesischen Chengdu kein Erfolgserlebnis.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 01. November 2017 (02:56)
Ganz knapp gescheitert. Trotz zweier Siege gab es keinen Halbfinaleinzug für Jurij Rodionov aus Matzen beim ITN Junior Masters in China.
Paul Zimmer

Kräfteraubende Wochen fanden für das Matzener Top-Talent Jurij Rodionov kein Happy-End. Nach dem sensationellen Erfolg beim Challenger in Ningbo ging es für den Weinviertler zum ITN Junior Masters nach Chengdu (beides in China). Dort fühlte er sich unwohl und verlor gleich das erste Spiel. Das zweite und dritte Spiel in der Gruppe (unter anderem wieder gegen die Nummer eins der Junioren-Weltrangliste, Yibing Wu) konnte er dann gewinnen, doch aufgrund der Satz- und Game-Regel kam er trotz zweier Siege nicht weiter und musste um die Plätze fünf bis acht spielen.

Sein Gegner im kleinen Halbfinale hatte sich schon während der Gruppenphase verletzt und trat nicht mehr an, und auch das Match um Platz fünf am Sonntag fiel buchstäblich ins Wasser. Während des Spiels hatte es die ganze Zeit geregnet, doch der Schiedsrichter ließ weiterspielen. Auf diese Verhältnisse konnte sich Rodionov nicht so gut einstellen wie sein Gegner und verlor in drei Sätzen.

Dennoch zog der Matzener zufrieden Bilanz: „Ich bin zuallererst froh, dabei gewesen zu sein und dankbar dafür, dass ich diese Erfahrung machen durfte.“ Allerdings fügte er auch enttäuscht hinzu: „Es war etwas bitter, dass ich, obwohl ich gut gespielt und sogar zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen die Nummer eins geschlagen habe, nicht das Halb finale erreichen konnte.“