Hawaii-Traum ist für Markus Lukacs geplatzt

Erstellt am 03. August 2022 | 02:52
Lesezeit: 2 Min
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OP statt Hawaii: Markus Lukacs.
Foto: privat
Ein schwerer Radunfall sorgte für das Saison-Aus bei Markus Lukacs aus Breitensee.
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Wie gewonnen, so zerronnen – dieses Sprichwort traf auf den Breitenseer Top-Triathleten Markus Lukacs zu. Genau drei Wochen nach seinem Höhepunkt in Klagenfurt, der Qualifikation für den berühmt-berüchtigten Ironman auf Hawaii, gab es jetzt den Tiefpunkt für den 36-Jährigen: Letzten Mittwoch hatte er nämlich einen Radunfall mit einem Autofahrer und verletzte sich schwer.

„Die Schulter ist mehr oder weniger kaputt, das Schlüsselbein angebrochen, drei Bänder gerissen und die Gelenkskapsel auch leicht eingerissen“, berichtete ein sichtlich geknickter Lukacs. Ein paar Tage später wurde er bereits von einem Schulterspezialisten in Linz operiert. „Ab nun sollte es wohl wieder bergauf gehen. In sechs Wochen darf ich mal beginnen, den Arm 45 Grad zu heben. Eine Drehbewegung wie beim Schwimmen wird wohl noch dauern, keine Ahnung wann.“ Zwar wäre es bei einem idealen Heilungsverlauf möglich, im Oktober in Hawaii zu starten, aber praktisch wird sich Lukacs das nicht antun.

Positiv überrascht hat den Marchfelder indes der Veranstalter des Ironman, welcher ihm die Verschiebung seines Startrechts in Hawaii auf 2023 nicht verwehrte. „Damit hätte ich nicht gerechnet, das ist aber neue Motivation für mich“, gibt sich Lukacs bereits wieder kämpferisch.

Es entbehrt aber nicht einer gewissen Ironie, dass ihm ausgerechnet im Jahr der Hawaii-Qualifikation dieses Malheur passierte. Denn seit elf Jahren macht der Polizist Triathlon, er fährt jedes Jahr rund 7.000 Kilometer im Freien „und bis auf einen kleineren Unfall mit einem anderen Radfahrer vor drei Jahren auf der Donauinsel blieb ich bislang unfallfrei. So etwas nennt man wohl Schicksal.“