Kallina holte sich dank Mostböck Meistertitel . Jacqueline Kallina wurde Langdistanz-Staatsmeisterin. Auch weil ihr Mario Mostböck zur Seite stand.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 16. September 2020 (00:24)
Schaut her, das ist die Goldmedaille! Mario Mostböck mit Staatsmeisterin Jacqueline Kal-lina.
privat

2.200 Starter und beste Bedingungen machten den Austria Triathlon in Podersdorf trotz der Corona-Maßnahmen zu einem Muss für die Athleten aus nah und fern – im Corona-gebeutelte Sportjahr 2020 das letzte Highlight für die Triathleten.

Jacqueline Kallina holte sich dabei am Neusiedlersee, in dessen Rahmen auch die Staatsmeisterschaften über die Langdistanz ausgetragen wurden, den Titel. Ein Grund für diesen Erfolg: ihr Betreuer Mario Mostböck aus Oberhausen. Durch die professionelle und indivi duelle Betreuung von Mostböck, unterstützt von Sporttherapeut Gerhard Mayer, gelang der große Coup. „Ich habe das gesamte Team um sie aufgebaut und es freut mich ungemein, dass es so wunderbar geklappt hat.“ Bei den Damen zog Kallina nämlich von Beginn an der Konkurrenz davon und beendete ihren erst dritten Austria Triathlon mit einer sensationellen Zeit von 9:08:29 Stunden. „Zuerst das geniale Schwimmen am spiegelglatten Neusiedler See, danach kämpft man klassisch gegen den Wind, die Hitze und einen selbst“, so die frischgebackene Staatsmeisterin.

Aber zurück zu ihrem Coach: Mostböck selbst ist ein begna deter Ausdauersportler und führt seit Kurzem mit Mayer, ehemaliger Weltklasse-Diskuswerfer und Olympiateilnehmer aus Franzensdorf, das Personal- Training-Studio getfit, ebenfalls in Franzensdorf.

Für Mostböck war es „kein Wunder, weil Jacqueline einfach top in Form und perfekt auf diesen Wettkampf vorbereitet war“. Der 47-Jährige hatte ziemlich genau vor einem Jahr sein sportliches Highlight: Damals lief er beim Marathon in Chicago in 2:48:27 Stunden zu einer neuen persönlichen Bestzeit. Heuer gab es coronabedingt kaum Laufeinsätze für Mostböck, der nur die Cross-Titelkämpfe im Frühjahr lief. Deshalb ist der Marchfelder noch in der Lage, läuferisch mit Kallina mitzu laufen, „allerdings am Rad habe ich keine Chance mehr (lacht).“