Verstärkungen und eine neue Mannschaft. Beim UHC Gänserndorf nimmt der Kader immer konkretere Formen an. Zudem stellt man endlich wieder eine zweite Mannschaft.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 01. Juli 2020 (00:43)
Musste seine Karriere beenden: Armin Schmoldas.
privat

Am Mittwoch ist es endlich soweit, der UHC Gänserndorf startet mit der Saisonvorbereitung. Aufgrund der Umbauarbeiten in der Stadthalle wird den Sommer über im Union-Sportzentrum trainiert, „hauptsächlich an der Kraft und Athletik“, wie Manfred Dichtl, der sportliche Leiter, verriet.

Muss den UHC verlassen: Legionär Tomas „Jerry“ Mazar.
Aichinger

Erst im Spätsommer wird man nach Hallenzeiten suchen, in der Bezirkshauptstadt wird man erst im Oktober wieder Handballspiele sehen – dafür aber im tollen neuen Umfeld, bekommt die Halle doch unter anderem einen neuen Boden, neue Kabinen und Tribünen. „Für uns war die Coronakrise insofern gut, dass die Gemeinde beschlossen hat, jetzt schon die Renovierung zu machen“, erzählt Dichtl. Im April wurde begonnen, im September soll alles fertig sein.

Stichwort fertig: Auch der Kader des Landesligisten nimmt schön langsam Formen an. Nach den Abgängen von Jerry Mazar, Andrej Firit und Boris Saitz (Anm.: die NÖN berichtete) wurde jetzt auch bekannt, dass Armin Schmoldas, Gregor Scharmitzer und wahrscheinlich Christian Toth ihre Karrieren beenden werden.

Tomas Ofcarovic kommt zu seinem Bruder

„Sie alle haben verletzungsmäßig ordentlich einstecken müssen in den letzten Jahren“, kennt Dichtl die Beweggründe. Dafür bleiben die Legionäre Rene Ofcarovic, Martin Kamien, Vlado Buvala und Robo Balaz und Renes Bruder Tomas Ofcarovic kommt aus der Slowakei nach Gänserndorf. Er kennt

Österreich schon aus seiner Zeit in Hollabrunn und Stockerau. „Zudem suchen wir noch einen rechten Flügel“, weiß Dichtl.

Neu: zweite Mannschaft in der 2. Landesliga

Eine weitere Neuerung ist eine zweite Mannschaft in der 2. Landesliga, die von Dichtl selbst gecoacht wird. „Das wollten wir unbedingt als Schnittstelle zwischen unserem Nachwuchs und der Kampfmannschaft machen“, erklärt der Neo-Coach. Der Spielerpool soll die Unter-16 sowie jene Spieler der ersten Mannschaft mit nur wenigen Einsatzminuten umfassen.