Wettergott kannte kein Erbarmen. Eisige Temperaturen, Wind und Regen beim Einzelzeitfahren in Zistersdorf.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 06. September 2017 (02:02)
So sehen Sieger aus: Wolfgang Lackner (Mitte, in Schwarz) mit Alex Resch und Philipp Kaider sowie Organi
NOEN, sator Martin Klimes.

„Eigentlich müssten wir allen Teilnehmern einen Orden verleihen, bei so einem Wetter überhaupt auf das Rad zu steigen“, zollte LAC-Harlekin-Obmann Markus Reidlinger, der die Organisatoren bei der Zeitnehmung unterstützte, den Teilnehmern des Einzelzeitfahrens in Zistersdorf am Sonntag Respekt.

Denn die äußeren Bedingungen waren fürchterlich: elf Grad, Regen und ein stürmischer Nordwestwind. Dennoch ließen es sich fast 30 Teilnehmer nicht nehmen, die 21,6 Kilometer lange Strecke in Richtung Schrick und retour zu absolvieren. Am Ende siegte Wolfgang Lackner relativ deutlich vor Alex Resch und Philipp Kaider, dem Sieger des Extremsportrad rennens „Race Around Austria“ vor ein paar Wochen. Auch damals musste er mit ähnlich schlechten Witterungsbedingungen kämpfen. Genauso großes Lob gebührt laut Veranstalter Martin Klimes auch den Helfern entlang der Strecke: „Danke an die Mitglieder, die mich auf der Hochstraße unterstützt haben, denn ohne sie wäre ein so reibungsloser Ablauf und vor allem die Sicherheit der Athleten, nicht gewährleistet gewesen.“

Umso größer ist daher die Leistung der einzigen Dame im Feld, Petra Ehardt vom LAC Harlekin, einzuschätzen, die auch einige Männer hinter sich ließ. „Die Bedingungen waren hart, aber eine Herausforderung, die dann doch Spass machte. Schade, dass nicht mehr am Start waren, lauter Zuckerschnecken (lacht).“