Faustball-Damen: Erst im fünften Satz kam ein kleiner Einbruch

Erstellt am 30. November 2022 | 02:00
Lesezeit: 3 Min
Die Frauen der SPG Wolkersdorf/Neusiedl starteten mit einem Sieg und einer Niederlage. Drösings Herren siegten in Laa.
Werbung

Frauen 1. Bundesliga

Eine Doppelrunde in heimischer Halle stand für Wolkersdorf/Neusiedl zum Start der Hallensaison auf dem Spielplan. Erster Gegner war mit der Union Ulrichsberg ein Aufsteiger, der sein Premierenspiel direkt davor gegen Linz Urfahr mit 0:3 verloren hatte.

Selbiges Ergebnis gab’s dann auch gegen die Gastgeberinnen, die aus Sicht von Trainer Wolfgang Schmid „sehr gut“ in die Saison fanden: „Wir haben alles umsetzen können, was wir uns im Training sorgfältig vorbereitet haben.“ In erster Linie war das die möglichst gute Verarbeitung des ersten Balls in der Abwehr, um dann mit besseren Zuspielen die eigenen Angreiferinnen füttern zu können.

Im zweiten Spiel wartete die schwierigere Aufgabe gegen Linz, doch auch hier glückte der Start. 11:8 wurde der erste Satz gewonnen, und auch im zweiten stand’s schon 4:0. Ab diesem Zeitpunkt schienen aber die Kräfte zu schwinden, bekam der bis dahin so gelungene Tag ein paar Kratzer.

Linz drehte den Satz, holte sich auch die folgenden zwei und nahm die Punkte mit nach Oberösterreich. Dorthin fährt am Samstag auch die SPG: In Laakirchen wartet die nächste Doppelrunde gegen die Gastgeberinnen und einen weiteren Aufsteiger, St. Veit im Pongau. Hart wird die frühe Beginnzeit um 10.30 Uhr. Positiv: Beide Gegner starteten mit zwei Niederlagen.

Herren 2. Bundesliga

Bei den Herren startete die Saison aus lokaler Perspektive gleich mit einem Kracher, nämlich dem Weinviertel-Derby zwischen Laa und Drösing in der Thermenstadt. Ein Duell der beiden Teams hatte es unlängst schon beim Vorbereitungsturnier in Mistelbach gegeben, da siegte Drösing 2:0.

Vor dem Ligastart drohte allerdings Yannick Höß auszufallen, umso erleichterter war man, dass der Hauptangreifer doch spielen konnte. Drösing trat also mit voller Kapelle an, gewann einen hart umkämpften ersten Durchgang mit Satzbällen auf beiden Seiten und ging dann auch 2:0 in Front. Der dritte Durchgang gehörte Laa, im vierten machten die Gäste aber den Sack zu.

Am Ende stand also ein 3:1-Erfolg, der Trainer Andreas Huysza freute: „Unsere Mannschaft hat heute gezeigt, dass sie trotz nachteiliger Trainingssituation – uns steht nur ein kleiner Turnsaal zur Verfügung – ein ausgezeichnetes Hallenspiel zustande bringt. Alle Spieler wurden eingesetzt, ohne dass es zu einem Qualitätsverlust kam. Und ein Derbysieg ist ja immer etwas Besonderes.“