"Eine Frage der Zeit". Nach dem Punkt im Derby strebt ASV-Coach Manfred Mayer den großen Erfolg an - auch beim Tabellenführer.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 30. September 2014 (08:36)
Seine ersten Bälle der Saison bekam Amaliendorfs Christian Macho gegen Atzenbrugg zu halten. Mit der Reserve blieb der bisher verletzte Einsergoalie Sieger (2:1) und in der Kampfmannschaft sorgte er zumindest 20 Minuten lang dafür, dass die Niederlage nicht höher ausfiel.
NOEN, Maximilian Köpf

HAITZENDORF - SCHREMS, Sonntag, 15.30 Uhr. Neuerlich versucht Schrems, einen Aufwärtstrend fortzuführen. Diesmal geht es dafür zum ungeschlagenen Tabellenführer Haitzendorf, der in der Vorrunde beinahe Amaliendorf zum Opfer gefallen wäre. „Die sind nicht unantastbar“, ist Schrems-Trainer Manfred Mayer überzeugt. „Wenn wir so spielen wie im Derby, ist der erste Sieg nur mehr eine Frage der Zeit.“ Während bei Schrems nur Philipp Millners Einsatz fraglich ist, fehlt Haitzendorfs Abwehrrecke Suad Delic nach seiner Notbremse im Derby gegen Rohrendorf (2:2) gesperrt.

GMÜND - HERZOGENBURG, Freitag, 19.30 Uhr. „Herzogenburg füllt uns die Bude an, wenn wir so spielen wie im Derby nach der Pause“, findet Gmünd-Coach Christian Kellner klare Worte für das bevorstehende Duell mit dem Tabellensechsten, der in der aktuellen Runde von Eggenburg seine erste Saisonpleite kassierte (1:3). „Trotzdem müssen da 90 Minuten volle Konzentration her, zwei gleichwertige Hälften.“ Gmünd hat das Derby-Remis nicht aus der Bahn geworfen, wollen die Grenzstädter aber den Anschluss an die Spitze waren, sollten wieder Punkte her. Wieder nicht mit dabei im SC-Gmünd-Stadion wird Alexander Bauer sein. Eben erst von seiner Leistenverletzung genesen, holte er sich eine unnötige rote Karte im Derby der Reserven ab und ist damit gesperrt.

KILB - AMALIENDORF, Freitag, 19.30 Uhr. Wie ein Mantra kehren die zweckoptimistischen Durchhalteparolen beim SC Amaliendorf wieder. „Ich weiß, ich sage das jede Woche, aber irgendwann kommen die Punkte“, ertappt sich Spielertrainer David Langer selbst. „Wir sind nicht so schlecht.“

Ähnlich formuliert es Obmann Helmut Wiesinger: „Wir müssen ruhig bleiben und konzentriert weiterarbeiten. Die Trauben in Kilb (Tabellenzweiter, Anm.) hängen hoch, aber auch dieser Gegner ist nicht unschlagbar.“ Umstellungen in der ihrer Form nachlaufenden Offensive schiebt er einen Riegel vor: „Was willst du großartig umstellen? Der Kader ist limitiert und den Messi können wir uns nicht einfliegen lassen.“