Amaliendorf-Aalfang , Schrems

Erstellt am 07. November 2018, 04:16

von Maximilian Köpf

SC Amaliendorf: „Abstand so gering wie möglich halten“. Amaliendorf möchte sich als erster Schrems-Verfolger etablieren. Dafür braucht‘s einen Sieg in Rabenstein.

Vom nebligen Waldviertel geht‘s für Petr Bartejs und Co. vor der Winterpause noch einmal ins Alpenvorland.  |  Maximilian Köpf

Satte zehn Punkte betrug am Freitag nach dem Schremser Sieg in Sieghartskirchen der Rückstand des SC Amaliendorf auf den ersten Platz schon. Zwar hatte der erste Verfolger Amaliendorf da zwei Spiele weniger ausgetragen, der große Rückstand war aber schon Respekt einflößend.

„Da ist es nicht einfach, im Kopf bei der Sache zu bleiben“, musste SCA-Trainer Helmut Anderst einräumen. „Schrems hat perfekt jedesmal vorgelegt, wir müssen immer antworten. Der Druck war schon sehr groß.“

Standgehalten hat man dem trotzdem. Zumindest beim ersten Mal. Bereits am Samstag hatte man mit dem Sieg über Wieselburg auf sieben Zähler verkürzt. „Das war schon wichtig. Die spielfreie Woche hat uns im Nachhinein betrachtet nicht geschadet, uns nicht aus dem Rhythmus gebracht“, resümierte Anderst. „Natürlich war Wieselburg stark ersatzgeschwächt, aber wir haben dennoch sehr gut gespielt, haben dominiert.“

Wieder auf den alten Rückstand von vier Zählern kann die Anderst-Elf am Sonntag kommen. Da heißt‘s, beim SC Rabenstein nachsitzen. Der feierte am Wochenende in Langenlois beim Duell der Aufsteiger einen geschichtsträchtigen Sieg. 8:2 gewann die Mannschaft des ehemaligen Schrems-Trainers Andreas Gutlederer – ein Sieg in der Höhe ist in der 2. Landesliga die absolute Ausnahme. Rabenstein hingegen jubelte erst im Vorjahr über einen 8:0-Erfolg. Der Rekordsieg von 10:1 (gegen Hohenberg) liegt über neun Jahre zurück.

Wenig Freude mit der Verlängerung

Überragender Spieler in Langenlois war der Ex-Waidhofner Mario Dilberovic mit vier Toren und zwei Assists. Das wird auch am Sonntag einer der Leistungsträger sein, die es gilt, aus dem Spiel zu nehmen. Amaliendorf ist vor dem Gegner gewarnt, will aber voll anschreiben. „Wir möchten den Rückstand auf Schrems so klein wie möglich halten“, sagt Anderst. „Dafür brauchen wir einen Sieg. Wir müssen schauen, dass wir jetzt noch den Druck hochhalten.“

Freude hat mit der um eine Woche verlängerten Herbstsaison aber keiner beim SCA. „Es wäre jedem lieber, wenn‘s schon aus wäre. Das zehrt an der Mentalität, wenn du so hinten nachhinkst“, so Anderst. „Aber wir werden das auch noch drüberbringen.“

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