Schrems testet mögliche Neuzugänge. Granitstädter lassen mögliche Offensivkräfte mittrainieren; Vertragsgespräche mit Coach Manfred Mayer.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 12. November 2014 (06:02)
NOEN, Foto: M. Köpf
Damit der Ball aus so kurzer Distanz auch im Netz zappelt, sollen Thomas Masch und seine Schremser Offensivkollegen Verstärkung bekommen. In Amaliendorf soll die Verteidigung stabiler werden.
Mit dem Heimsieg über Amaliendorf Schrems die durchwachsene Herbstsaison positiv ab. „Das war sehr wichtig“, weiß der Sportliche Leiter Herbert Zimmel, für den jetzt die Zeit der Frühjahrs-Planung angebrochen ist.

Zu diesem Zweck wird in der Granitstadt noch bis 21. November weitertrainiert. Einige potenzielle Neuzugänge, die die Schremser in den vergangenen Wochen gescoutet haben, sollen sich jetzt auch im Training beweisen. „Sie müssen ja auch zur Mannschaft passen“, stellt Sektionsleiter Walter Ölzant klar, der auch hinsichtlich des Bleibens von Trainer Manfred Mayer optimistisch ist. Die aktuelle Vereinbarung läuft bis zum Ende der Herbstsaison – also jetzt.

„Ich will Schrems wieder zum
Spitzenteam machen“, Manfred Mayer

„Wir müssen uns noch zusammensetzen und ich muss auch einige persönliche Dinge klären“, will sich Mayer noch nicht festlegen. Mit einem anderen Verein liebäugelt der Eggenburger ber nicht – trotz Angeboten aus der 1. NÖN Landesliga. „Entweder bleibe ich in Schrems oder ich mache eine Auszeit“, sagt er. Entscheiden will er sich bis zur endgültigen Winterpause in zwei Wochen.

Seine Gedanken über eine Zukunft in der Granitstadt hat er sich aber dennoch gemacht. „Ich will Schrems wieder zu einem Spitzenteam in der 2. Landesliga machen“, hat er große Pläne. Einen ersten Hebel ansetzen will er mit einer Verstärkung der Offensive im Winter. „Das ist ja kein Geheimnis“, meint Mayer.

Frühjahrs-Planung in Gmünd und Amaliendorf

Mehr Geheimnisse gibt es bei den beiden anderen Bezirksvertretern: In Gmünd wie in Amaliendorf werden erst die nächsten Wochen für die Frühjahrs-Planung genutzt. Während in Gmünd vor allem Investitionen in die Breite auf dem Wunschzettel von Trainer Christian Kellner stehen, denkt Amaliendorf darüber nach, sich zu verstärken.

„Wir haben nach wie vor einen Ausländerplatz frei und müssten die Verteidigung stabilisieren“, deutet der Sportliche Leiter Wolfgang Dürnitzhofer mögliche neue Gesichte an. Komplett eingeschlafen ist indes zurzeit die Trainerdiskussion. Zurzeit sitzt Spielertrainer David Langer im Sattel – erste Antworten soll bereits die nächste Woche bringen.