25 Jahre alten StaffelRekord geknackt. Die 3x800m-Staffel des LC Waldviertel stellte in Wels einen neuen Österreich-Rekord in der U16 auf.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 01. September 2015 (09:21)
Das erfolgreiche Mädels-Trio des LC Waldviertel, das einen neuen österreichischen U16-Rekord über die 3x800m-Distanz aufstellte: Sarah Führer (Horn), Adriana Höller (Waidhofen) und Sandra Riener (Thaures; von links nach rechts) knackten den Uralt-Rekord aus dem Jahr 1989!
NOEN, privat

7:13.22 Minuten lautete der Uralt-Rekord über die 3x800m-Distanz im U16-Bewerb in der österreichischen Leichtathletik-Szene. Aufgestellt 1989 vom LCA Doubrava (heute LCA Jodl Vöcklabruck). Seit vorigen Samstag ist dieser Rekord endgültig Geschichte und in Waldviertler Hand. Zum ersten Mal übrigens, dass ein ÖLV-Rekord im Waldviertel beheimatet ist.

"Rekord war nur mehr eine Frage der Zeit"

Denn die Altenburgerin Sarah Führer (Jahrgang 2000), lief gemeinsam mit der Waidhofnerin Adriana Höller (Jg. 2001) und der Thaureserin Sandra Riener (LT Gmünd; Jg. 2001) als LC-Waldviertel-Trio in Wels in 7:11.91 Minuten eine neue Bestmarke! Sehr zur Freude von ihrem Coach Franz Langthaler: „Aufgrund der Leistungssteigerung aller drei Mädels im Sommer war der Rekord nur mehr eine Frage der Zeit.“

Schrammte das Trio vor wenigen Wochen noch in Kapfenberg bei brütender Hitze am Rekord vorbei, so holte es das am vergangenen Wochenende – trotz wiederholter Hitze – nach. Und dies quasi bei der allerletzten Chance, da die Mädels in der kommenden Saison nicht mehr in der U16 startberechtigt sind.

„Die Mädels haben bei wirklich nicht förderlichen
Bedingungen ihr Können und ihre Willenskraft eindrucksvoll gezeigt.“ Franz Langthaler, Trainer

„Die äußeren Bedingungen spielen eine beträchtliche Rolle und können einen ordentlichen Strich durch die Rechnung machen“, weiß Langthaler. In Wels kam zur brütenden Hitze nämlich noch starker Gegenwind dazu, dennoch wurde die Chance genützt.

Regeneration ist angesagt

Dabei traten die Waldviertlerinnen bei der österreichischen U20-Staffelmeisterschaft außer Konkurrenz an, da mindestens eine Athletin eine U18-Läuferin sein muss. Sonst hätten sie nun auch noch die Meisterschafts-Goldene erobert.

Nun ist für die erfolgreichen Sportlerinnen einmal Regeneration angesagt, ehe Mitte September die österreichischen U16-Meisterschaften bestritten werden.