Auch den Stockschützen geht das Training ab. Seit Jahren geht‘s beim ASKÖ ESV Schrems bergauf, die Corona-Maßnahmen machen dem Verein aber das Leben schwer.

Von Karl Tröstl. Erstellt am 17. Februar 2021 (01:48)
Der SPÖ-Landtags-Abgeordnete Josef Wiesinger stattete den Schremser Stockschützen um Obmann Gerald Bieringer einen Besuch ab – in Anwesenheit der Vereinsmitglieder: Beatrix Kainz, Karsten Kainz, Reinhold Schneider, Andreas Kainz, Andreas Poiss, Franz Buxbaum, Petra Macho und Tamara Hinker.
Karl Tröstl

Der aufstrebende Stockschützenverein ASKÖ ESV Schrems mit seinem Obmann Gerald Bieringer ist Mitglied im Grenzlandverband und war bis zuletzt in der Gebietsliga in den vorderen Rängen. „Aufgrund der Umstrukturierung durch den Verband, sind wir nach hinten gerückt und möchten natürlich wieder in die vordersten Ränge aufsteigen“, erklärt Bieringer.

Dazu müsste aber auch jetzt fleißig trainiert werden, was jedoch vor wenigen Tagen wegen der Covid-19-Pandemie untersagt wurde. Da im Winter auf dem Asphaltplatz beim Moorbad keine Trainingsmöglichkeit besteht, hätten die Schremser Stockschützen auf dem Kunsteisplatz beim Citycenter ausgezeichnete Bedingungen vorgefunden, die auch genutzt wurden, ehe es untersagt wurde.

Neben den Männern hat der Verein im vergangenen Jahr auch eine Damenmannschaft gegründet, die einen sehr guten Start hatte und sich weiterhin sehr wacker schlägt. „Es ist nicht einfach, Damen für diesen Sport zu begeistern, daher müssten auch diese intensiv trainieren, um aufzusteigen und vorne zu bleiben!“, meint Bieringer.

Da auch immer wieder neues Material angekauft oder Reparaturen werden muss, fehlen ohne Bewerbe die nötigen Einnahmen in der Vereinskassa. Aus diesem Grund besuchte der Lantagsabgeordnete Josef Wiesinger (SPÖ) die Granitstädter. Wiesinger ist selbst Präsident des Stockschützenverein Gars am Kamp und sagte dem ASKÖ ESV Schrems auch seine Unterstützung zu.