Schremser Beers am Maximum

Erstellt am 18. Mai 2022 | 02:59
Lesezeit: 3 Min
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Die Hände zusammen. Die Schremser Beers legten einen perfekten Saisonstart hin, holten vier Siege aus ebensovielen Spielen.
Foto: privat
Die Schremser Beers holten auch in der Freudenau zwei Siege, behalten die Weiße Weste. Erster Sieg für die Red Devils.
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Erstmals in dieser Saison waren am Wochenende beide Waldviertler Baseball-Klubs im Einsatz. Die Woodquarter Red Devils feierten beim Dreierturnier auf der Wiener Spenadl-wiese den ersten Saisonsieg. Die Schremser Beers führte es in die Wiener Freudenau, wo man auf die Vienna Lawnmowers und die Vienna Metrostars 3 traf – und mit zwei starken Vorstellungen zwei Siege holte.

Nach einer tadellosen Leistung beim Saisonstart schickten die Beers gegen die Lawnmowers abermals Dominik Bauer als Starting Pitcher auf den Mound. Es entwickelte sich eine enge Partie. Pitching und Defensive der Schremser lief gut, die Offensive weniger. Schließlich nutzten die Beers einige Unsicherheiten in der Defense der Wiener, gingen in Führung. Am Ende übernahm Michael Preißl noch als Werfer, brachte die aufgrund der sich aufbäumenden Lawnmowers knappe Führung über die Zeit: 9:8. Für das Spiel gegen die Metrostars übernahm Daniel Spazierer als Pitcher. Schrems punktete zunächst durch einige Walks, nach und nach wurden aber auch die Schlagmänner lauter. Schlussendlich war der Sieg nicht gefährdet, die Partie endete vorzeitig in Mercy Rule bei 14:2.

Wesentlich enger ging es bei den Red Devils zu. Die feierten gegen die Schwechat Blue Bats den ersten Saisonsieg. Die Devils starteten im Angriff konzentriert und legten im zweiten Inning gleich sieben Punkte vor. Greg Gaines, der nach eineinhalb Jahren Pause wieder als Pitcher begann, und eine sichere Defense ließen nur einen Run zu. Die Schwechater verkürzten den Rückstand, am Ende behielten die Alt-Weitraer aber die Nerven: 9:6-Sieg.

Knapp ging es auch gegen die Stock City Cubs her. Solides Pitching von Manuel Schrenk und eine gut agierende Defense ließen nur wenige Punkte der Cubs zu. Offensiv lief es auch gut, die Gastgeber konnten sich aber nie absetzen. Mit dem Rücken zur Wand im letzten Angriffsinning erreichten die Devils bei 13:13 eine Verlängerung. Dort ging es erst hin und her, dann machten die Cubs aber den Sack zu – 18:15.