Kalte Dusche bei Lions. Gmünder verloren bei Schlusslicht Traiskirchen gleich mit 30 Punkten.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 13. März 2019 (02:02)
Köpf, Köpf
Von der Rolle. Michael Traxler & Co. fanden nicht ins Spiel

Und wieder Traiskirchen! Schon im Herbst mussten sich die Gmünder im Cup überraschend den Junglöwen beugen, am Sonntag fühlten sich viele schmerzlich daran erinnert – und eigentlich auch wieder nicht. Denn der UBBC versemmelte die Partie gleich massiv, musste sich um 30 Punkte geschlagen geben.

„Das werden uns die Herren erklären müssen, wie sie gegen Traiskirchen dermaßen verlieren können“, war Manager Franz Chwatal sauer. „Es wird eine Aussprache geben müssen, denn so kann es nicht weitergehen. Wir passen uns ja mittlerweile dem Gegner so an, dass wir ihm, wenn er auf dem Boden liegt, schon wieder auf die Beine helfen.“

Reaktion gegen die Sixers erwartet

„Das werden uns die Herren erklären müssen, wie sie gegen Traiskirchen so verlieren können.“ Manager Franz Chwatal kündigt Aussprache an.

Dabei war es aber eigentlich der UBBC, der über die gesamte Dauer nie ins Spiel fand. Wie schon in der Vorwoche gegen Twin City verschlief man den Start. Allerdings wachte man diesmal auch danach nicht auf. Gute Würfe fanden ihr Ziel nicht. Die drohende Niederlage vor Augen nahmen dann Einzelaktionen Überhand, man ermöglichte Traiskirchen damit aber, mit Fast Breaks nach Belieben zu punkten. Man lief ins offene Messer.

Unterm Strich konnten die Grenzstädter kein einziges Viertel für sich entscheiden – am knappsten wurde es noch im Schlussabschnitt, der mit 20:17 an die Lions ging. 89:57 setzen sie sich letztlich durch.

„Minus 30 ist schon heftig“, seufzte Chwatal. „Wir haben eh fast keine Chance mehr, nicht unter die Top 4 zu kommen. Aber so darf man trotzdem nicht auftreten.“ Bei sechs im Landesliga-Play-off zu spielenden Partien ist rechnerisch für Gmünd jedoch noch alles möglich – auch ein Abrutschen unter den Strich.

„Der Sieg in Traiskirchen wäre schon wichtig gewesen“, sagt Chwatal. Wissend, dass am Samstag mit den Sixers Klosterneuburg der Tabellenführer nach Gmünd kommt.