Klare Angelegenheit für die Gmünder gegen Herzogenburg. Gmünd verschlief in Herzogenburg den Start, war danach aber souverän. Chance auf Platz eins lebt.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 04. Dezember 2019 (01:28)
Nicht zu bremsen waren die Gmünder um Radek Vartecky (links) in Herzogenburg erst ab dem zweiten Viertel.
Maximilian Köpf

Der UBBC Gmünd marschiert weiter. Auch in Herzogenburg blieben die Grenzstädter siegreich – trotz schwieriger Ausgangslage, fehlten doch Christian Koller, Uli Fraberger, Alexander Macho, sowie die Youngster Valentin Binder und Florian Gaugusch. „Außerdem war Herzogenburg sehr motiviert. Die wittern noch ihre Chance aufs Play-off“, sagte UBBC-Manager Franz Chwatal.

Das machte sich auch im ersten Viertel gleich bemerkbar. Bei den Heimischen fehlte etwas die Motivation, dazu war die Defensive löchrig. So passierte es, dass die Heimischen das erste Viertel mit 18:10 für sich entschieden. Die anschließende Moralpredigt von Trainer Maximilian Macho wirkte. Binnen drei Minuten glich der UBBC im zweiten Viertel aus. Danach begann Christoph Staud, sich unter dem Korb festzusetzen. Seine Punkte und ein Buzzerbeater von Radek Vartecky brachten die Pausenführung.

Ab jetzt setzten sich die Gäste kontinuierlich ab. Sebastian Senk, David Graf und Vartecky erhöhten den Vorsprung auf zehn Zähler. Christoph Staud legte mit Ballgewinnen und schnellen Kontern nach. „Da war der Sieg praktisch schon unter Dach und Fach“, schilderte Chwatal. Zwar versuchten die Gastgeber im Schlussviertel noch mit viel Kampf die Defensive zu verstärken, doch der UBBC hielt den Vorsprung stets über zehn Punkte, siegte am Ende mit +20. „Arbeitssieg, Pflichtsieg, wie man dieses Spiel auch analysieren will: Hauptsache gewonnen“, meinte Chwatal. „Damit lebt die Chance auf Platz eins der Tabelle im Herbstdurchgang weiter.“

Zwei Runden sind dafür noch zu spielen. Am Samstag kommt Tulln zum vorletzten Tanz vor der Ligenteilung nach Gmünd.