Übermächtige Devils. Gmünd rutschte beim Titelkandidaten Wiener Neustadt in ein Debakel, konnte die Partie aber lange offen halten.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 28. Oktober 2014 (09:24)
Energisch aber letztlich ohne Chance präsentierte sich der UBBC um Peter Schmid, der die Gmünder beim Favoriten in Wiener Neustadt vor der Pause mit Lukas Kraus noch im Spiel hielt.
NOEN, Maximilian Köpf

WIENER NEUSTADT - GMÜND 100:60. „Hinten aufpassen und vorne treffen“, nannte UBBC-Coach Christoph Vogl im Vorfeld die Rezepte für ein Bestehen in Wiener Neustadt. Obwohl die Gmünder mit Manndeckung vor allem den 2,08-m-Center Eric Schranz vor der Pause überhaupt nicht in den Griff bekamen, gestaltete sich das Spiel beim Titelanwärter lange Zeit offen.

Vor allem ein Verdienst der Gmünder Offense: Dank Topscorer Lukas Kraus lag Gmünd nach vier Minuten sogar 6:4 vorn. Dann übernahmen die Hausherren zwar das Spiel mit einem 11-Punkte-Run, Kraus und Peter Schmid hielten die Gäste aber im Spiel. Bis zur Halbzeit blieb die Partie mit 48:33 einigermaßen offen.

Um Schranz in den Griff zu bekommen, stellte Auswärtscoach Daniel Spazierer auf Zonen-Defense um. Schranz scorte nach der Pause nicht mehr, dafür aber erstarkten die übrigen Blue Devils und entschieden die Partie im dritten Viertel (71:44). Der Spielaufbau der Gäste zerfiel und die Heimischen drückten weiter. So stand‘s am Ende 100:60 für total überlegene Wiener Neustädter.

Die Gmünder Basketballer rangieren jetzt mit einem Sieg und drei Niederlagen in der unteren Tabellenhälfte. (Noch) kein Beinbruch für Manager Franz Chwatal: „Im Prinzip haben wir nur gegen St. Pölten unerwartet verloren. Gegen BKIII und Wiener Neustadt werden heuer viele Teams Probleme bekommen. Wir müssen uns auf unsere Gegner konzentrieren.“ Platz drei sei noch immer drin.