UBBC Gmünd: Auf der Donauwelle

Erstellt am 19. Oktober 2022 | 02:56
Lesezeit: 2 Min
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Die Gmünder Basketballer im Jubeltaumel. Der UBBC war auch in Tulln nicht zu biegen.
Foto: privat
In Tulln prolongierte der UBBC Gmünd seine Top-Form zum Saisonstart, siegte klar – trotz Freiwurf-Flaute.
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Der Top-Saisonstart für den UBBC Gmünd geht weiter. Nach dem Auftaktsieg gegen Baden überrollten die Grenzstädter am Sonntag auch Tulln – wie auch Damen und U14-Team. „Das war wirklich ein rundum gelungener Spieltag“, freute sich UBBC-Manager Franz Chwatal.

Zuversichtlich verlief schon der Abschied aus dem Waldviertel. Zwar mussten die Gmünder auf Benjamin Mair verzichten, dafür trudelte rechtzeitig die Spielberechtigung für Neuzugang Patrick Cais von der FIBA ein, der somit gleich in Tulln debütierte. Und sich auf Anhieb etablierte. Der Zwei-Meter-Center agierte am Rebound teils überragend. „Im Prinzip hat er also genau das gehalten, was wir uns von ihm versprochen haben“, schmunzelte Chwatal.

Generell lieferte der UBBC in der Donaustadt stark ab

Nach gutem Start mit Juraj Valentiny und Radek Vartecky gegen ebenfalls in Trefferlaune befindliche Hausherren gingen die Gmünder mit 19:15 ins zweite Viertel, wo sie den Vorsprung kontinuierlich ausbauten.

Mit Seitenwechsel stellten die Tullner auf Zonendefense um, womit die Gmünder anfangs zu kämpfen hatten. Vor allem aber ließ die Treffsicherheit nach. Erst ein Buzzerbeater von Cais entschied auch dieses Viertel zugunsten der Gmünder – der Vorsprung war vor den zehn Schlussminuten mit elf Punkten schon beträchtlich. Dort ließen sich die Traxler-Mannen nicht mehr vom Weg abbringen, bauten die Führung weiter aus. Daniel Rohrmüller konnte hier trotz seiner Körpergröße als Center aufzeigen. Am Ende stand ein 85:65-Sieg.

„Der Saisonstart ist absolut geglückt, wir schauen vorsichtig optimistisch in die Zukunft“, sagt Trainer Michael Traxler. „Einzig die Freiwurfquote ist katastrophal. Von 27 Versuchen gingen nur drei durch den Ring. Da müssen wir uns verbessern.“

Weiter geht‘s am Sonntag daheim gegen Mistelbach. Und dann gleich am Nationalfeiertag noch einmal im Cup mit dem Achtelfinale gegen Wiener Neustadt – auch in Gmünd.