UBBC Gmünd: Mit Angriffsfurioso die Mustangs gezähmt

Erstellt am 26. Oktober 2022 | 02:06
Lesezeit: 3 Min
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Der Gmünder Routinier Martin Röck räumte im Schlussviertel noch ordentlich auf, sammelte zwölf Zähler.
Foto: M. Köpf
Trotz Ausfällen feuerte Gmünd ein Offensivspektakel ab, traf aus allen Lagen – fast doppelt soviele Punkte wie Mistelbach.
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Die Gmünder Basketballer präsentieren sich in der neuen Saison weiter in Top-Form. Angesichts des großen Kaders fallen auch namhafte Ausfälle weniger ins Gewicht. Gegen den Bundesliga-Nachwuchs der Mistelbach Mustangs fehlten dem UBBC neben dem nach einer Erkrankung noch nicht ganz fitten Spielertrainer Michael Traxler fehlten auch Armin Graf und Alexander Macho, die ihren Teamkollegen David Graf im Auslandssemester in den USA besuchen. Auch Daniel Rohrmüller musste passten.

Dennoch traten die Gmünder den zu siebent angereisten Gästen im Dutzend gegenüber – ein Vorteil, der sich über das gesamte Spiel bezahlt machen sollte. „Wir haben konsequent durchgewechselt, waren auch größentechnisch überlegen“, sagt UBBC-Manager Franz Chwatal. „Wie gut das Spiel dann gelaufen ist, war aber schon irre.“

Am Ende hatten die Gmünder sagenhafte 116 Punkte auf dem Konto – fast doppelt so viel wie Mistelbach.

Die Gastgeber feuerten von Beginn weg aus allen Rohren, waren dabei auch sehr treffsicher. 16:4 lag der UBBC schon nach vier Minuten vorne. Die Gäste wussten aber zu kontern. Offensiv ging es hin und her. So sollte es über weite Strecken bleiben. Die über die Maßen treffsicheren Gmünder zogen dennoch in großen Schritten davon. „Wenn man sich die Punkte von Mistelbach anschaut, sind das normale Werte. Der Unterschied ist, dass wir einfach ein Offensivspektakel abgefeuert haben“, analysierte Chwatal.

Cup-Achtelfinale steigt am Feiertag in Gmünd

Radek Vartecky und Juray Valentiny netzten auch von der Dreierlinie, Benjamin Mair agierte in Top-Form, Patrick Cais und Sebastian Senk räumten am Rebound ab. „Cais hatte acht Blocks. Das ist in einem Spiel gigantisch!“, so Chwatal.

Schon im dritten Viertel kratzten die Gmünder am Hunderter. Im Schlussviertel brachten Martin Röck und Florian Pöhn den UBBC drüber. Mistelbachs Widerstand war da längst gebrochen.

Auch Coach Traxler war zufrieden: „Vor allem das schnelle Umschalten in den Konter klappte ausgezeichnet.“

In der Meisterschaft geht‘s erst am 5. November mit dem richtungsweisenden Spiel gegen die Sixers weiter, am Nationalfeiertag (26. Oktober) gastiert aber Wiener Neustadt im NÖ-Cup-Achtelfinale in Gmünd (Start 16 Uhr). „Die sind nicht so gut drauf, sollten wir schlagen können“, meint Chwatal.