Heinrichser Valentin Pascher bei Jugend-WM in Polen

Erstellt am 03. August 2022 | 02:03
Lesezeit: 2 Min
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Valentin und Christian Pascher bei den Youth Games in Polen.
Foto: privat
Heinrichser (14) vertrat Österreich bei den Youth Games in Polen – mit guter Leistung.
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Eine ganz besondere Ehre wurde dem Heinrichser Bike-Trial-Talent Valentin Pascher (14) am Wochenende zuteil. Er bildete gemeinsam mit dem zwölfjährigen Hartberger Sebastian Weber das österreichische Nationalteam bei den UCI Trial World Youth Games, praktisch die Jugend-Weltmeisterschaft, in Wadowice (Polen).

„Ein sehr besonderes Erlebnis für Valentin“, schilderte Papa und Trainer Christian Pascher. „Dort waren 165 Starter aus 16 Ländern dabei, viele Zuschauer, ein großes Event. Da hat sich auch etwas Nervosität gezeigt.“

Im Nachhinein gab‘s dafür allerdings keinen Anlass. Valentin war stark drauf, belegte im starken Starterfeld unter 35 Teilnehmern in der dritten von vier Schwierigkeitsstufen. „Das war mehr als ein Erfolg für Valentin, die Strecke war sehr schwierig, er hat alles gut gemeistert. Auch Kraft und Kondition haben gut gepasst“, erklärt Papa Christian.

Die Weltjugendspiele wurden heuer nach zwei Jahren Pandemiepause erstmals wieder durchgeführt – um teilnehmen zu können, muss man gewisse Leistungen erbringen, einen echten Qualifikationsprozess gibt es aber nicht. „Da das Event heuer in Polen und daher gut mit dem Auto erreichbar war, haben wir uns gedacht, wir probieren es einmal. Dann war auch Sebastian gleich dabei“, erzählt Pascher. „Erstmals seit einigen Jahren waren wieder Österreicher dabei. Das ist schon ein schönes Erlebnis, wenn man sich im internationalen Starterfeld mit den Nationaltrikot beweisen darf.“

Der nächste Höhepunkt steht schon bevor: Am 13. und 14. August veranstaltet das Bike-Trial-Team Heinrichs mit der Landjugend wieder den Bewerb auf der ehemaligen WM-Strecke in Heinrichs bei Weitra. Vielleicht schlagen sich dort erstmals die bei der WM geknüpften Kontakte nieder. Pascher: „Wir haben mit Fahrern aus Tschechien und der Schweiz gesprochen. Die waren sehr interessiert. Vielleicht kommt ja die eine oder andere Anmeldung.“