Das Plansoll erfüllt: Schrems ist durch. 2. Landesliga West / Mit zwei Punkten aus den letzten zwei Spielen schaffte die Gutlederer-Elf den Klassenerhalt aus eigener Kraft.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 11. Juni 2014 (11:57)
NOEN, Luger
Der Schremser Newcomer der Saison hat es schon wieder getan: Leo Weissensteiner (rechts) erzielte gegen die Hofstettner (li. Michael Kögl) seinen zweiten Treffer für die Kampfmannschaft. Foto: Luger
HOFSTETTEN - SCHREMS 3:3. „Das war nicht nur ein Stein, der uns da vom Herzen gefallen ist, sondern ein ganzer Brocken“, war der stellvertretende Sportliche Leiter Herbert Zimmel merklich erleichtert. Mit zwei Punkten in der letzten Woche hielt Schrems aus eigener Kraft die Klasse und hätte am Ende gar nicht so viel gebraucht.

Rückstand nach drei Standards und neun Minuten

Da am Dienstag in der verbliebenen halben Stunde gegen Hartl Haus keine Tore mehr fielen (es blieb beim 2:2), schien der Klassenerhalt schon geschafft. Dass Meister Krems just gegen Schlusslicht Echsenbach die erste Saisonpleite einstecken würde, war unwahrscheinlich.

Darauf wollten sich die Granitstädter in Hofstetten aber nicht verlassen. Sie starteten ambitioniert. Bevor Thomas Masch aber den ersten Angriff abschließen konnte, brachte ihn Keeper Stefan Kranabetter zu Fall. Es gab Elfmeter. Michael Macha schoss aber zu schwach und unplatziert.

„Und dann war jeder Schuss ein Treffer“, schüttelte Trainer Andreas Gutlederer den Kopf. Nach drei Standards und neun Minuten stand‘s nämlich 3:0 für Hofstetten. Erst knallte Niksa Dimitrijevic den Ball nach einem Einwurf ins Tor, dann verschätzte sich Keeper Jürgen Zauner bei einem Freistoß und schließlich ließ die Schremser Abwehr bei einem weiteren Freistoß Peter Hausmann allein.

Schremser beweisen Moral – aus 0:3 wird 3:3

„Dann stehst einmal da“, war Gutlederer geschockt. Aber so stark die Anfangsphase war, so gut rehabilitierte sich Schrems. Nur fünf Minuten nach dem 0:3 verkürzte Lukas Adam per 16-Meter-Hammer. Gutlederer: „Und vor der Pause müssen wir eigentlich auch das 2:3 machen!“ Leo Weissensteiner schoss aber drüber.

Dafür machte er es nach dem Seitenwechsel besser: Thomas Masch schießt, Kranabetter kann nur kurz abwehren und Weissensteiner netzt ein – 3:2 (54.). Der Ausgleich war nur mehr eine Frage der Zeit. Gefallen ist er schließlich in der 80. Minute, als sich Adam ein Herz nahm und einfach draufhielt. „Da haben wir natürlich schon gewusst, wie es in Krems steht“, war Gutlederer erleichtert.

Echsenbach musste sich dem Meister nämlich 0:8 geschlagen geben und damit in die Gebietsliga – Schrems bleibt Landesligist.

>> Hier geht's zur Abschlusstabelle der 2. Landesliga West!