Tischtennis: Stefan Fegerl im Formtief. Drei Doppelniederlagen in Serie, keine Siege im Einzel – für Stefan Fegerl und Bergneustadt läuft‘s 2021 gar nicht.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 20. Januar 2021 (02:26)
Die Play-offs sind für Stefan Fegerl & Co. mittlerweile in weiter Ferne.
privat

Für Stefan Fegerl läuft es mit Bergneustadt im neuen Jahr weiterhin nicht. Der Unterlembacher konnte mit seinem Klub, der im Herbst noch ein Überraschungsteam in der Deutschen Bundesliga war, 2021 noch kein Spiel gewinnen, hält mittlerweile bei vier Niederlagen, drei in der Liga. Und gleich zwei davon setzte es am Wochenende.

In der Doppelrunde wollten Fegerl & Co., die vorige Woche schon aus den Play-off-Plätzen gerutscht sind, eigentlich die Wende einläuten. Doch der Plan lief schon am Freitag gegen Bad Königshofen aus dem Ruder. Fegerl musste sein Einzel gegen Bastian Steger 0:3 abgeben, verlor dann auch noch das Entscheidungs-Doppel mit Alvaro Robles 2:3. Am Sonntag hingen dann gegen Neu-Ulm die Trauben dann ziemlich hoch. Wie Fegerl gegen den Franzosen Emmanuel Lebesson chancenlos blieb, ging es auch seinen Teamkollegen. Bergneustadt gewann keinen einzigen Satz.

„Ich bin etwas sprachlos – und irgendwie auch froh, dass wir nicht erneut im fünften Satz des Doppels verloren haben“, sagte Bergneustadts Manager Heinz Duda. „Ich hoffe, es war ein Weckruf für die Mannschaft.“ Neben einem generellen Formtief bei allen Akteuren sticht vor allem das Doppel Robles/Fegerl hervor. Das wurde im Dezember in Deutschland noch als das neue Traumdoppel gefeiert. Im Jänner gab’s bislang aber nichts zu jubeln. Der ersten Saisonniederlage der beiden im Cup-Halbfinale folgten weitere Pleiten im Entscheidungsdoppel gegen Bad Königshofen und Grünwettersbach.

Binnen eines Monats rutschte Bergneustadt vom zweiten auf den siebenten Platz ab. In der Form scheint der Traum vom Halbfinal-Ticket in weiter Ferne.