Eibenstein unterlag auch Harbachern. 2. Klasse Waldviertel Süd / Hron-Truppe verlor den Titel endgültig an Rappottenstein. Kirchbergs beste Saisonleistung in Pertholz.

Von Lukas Schandl. Erstellt am 27. Mai 2014 (10:54)
NOEN, Köpf
Jubel in Kirchberg. Mit dem 4:1-Erfolg in Bad Großpertholz untermauerten Patrick Berger & Co. neuerlich ihre Top-Frühjahrsform.

HARBACH - EIBENSTEIN 4:3. Zu zehnt begruben die Eibensteiner in Harbach auch die letzten Titel-Hoffnungen. Zwar gingen die Gäste bereits nach fünf Minuten in Führung, Jan Sulek (10.) und Markus Fürlinger (14.) drehten die Partie aber postwendend. Als sich dann nach einer halben Stunde David Höbarth zu einer Handgreiflichkeit gegenüber seinem Gegenspieler (Rote Karte wegen Tätlichkeit) hinreißen ließ, sei dies die Vorentscheidung gewesen, meinte Harbachs Trainer Peter Pesendorfer. Da sowohl Rostislav Kroupa als auch Jürgen Panis in der Schlussphase der ersten Hälfte trafen, ging es mit einem 3:2 in die Pause.

„Nach dem Seitenwechsel haben wir noch einmal Moral bewiesen“, lobte Eibensteins Obmann Gerhard Lindner. Nach Michael Dürnitzhofers raschem Ausgleich ließen die Gäste noch einige Hochkaräter ungenützt. Die Heimischen waren da effizienter: Kapitän Dominic Steindl schlenzte den Ball in der 70. Minute aus 20 Metern zur Entscheidung ins Tor.

BAD GROSSPERTHOLZ - KIRCHBERG 1:4. Nach Vladislav Donats früher Führung (2.) wurden den Gastgebern zwei Standardsituationen zum Verhängnis. Zuerst traf Andreas Bachhofner-Wurm per Freistoß (5.), dann war Ales Benkovsky nach einem Wurm-Corner zur Stelle (32.).

„In der zweiten Hälfte ist uns der Saft ausgegangen“, bekrittelte USC-Coach Jürgen Rossmanith. Kirchbergs Josef Sevcik und Thomas Nowotny bauten die Führung noch aus. Weitere Chancen wurden teils fahrlässig vergeben. Kirchbergs Spielertrainer Andreas Bachhofner-Wurm war dennoch zufrieden: „Spielerisch und taktisch war das bislang unsere beste Saisonleistung!“

LANGSCHWARZA - RAPPOTTENSTEIN 0:3. Langschwarza verlor klar, Obmann Johann Ableidinger fand dennoch lobende Worte für seine Mannschaft: „Trotz zahlreicher Ausfälle haben wir brav mitgespielt.“ Die Gäste legten bereits in der ersten Hälfte den Grundstein zum Sieg. In den zweiten 45 Minuten flaute die Partie ab. Als die Gastgeber noch einmal alles nach vorne warfen, kassierte man im Konter den Treffer zum 0:3-Endstand.

RAPPOTTENSTEIN - HOHENEICH 4:3. Die Gäste konnten dem Meister 90 Minuten lang Paroli bieten und hatten in der Schlussphase sogar noch die Chance auf den Ausgleich.

HOHENEICH - MARTINSBERG 3:1. Nur 17 (!) Stunden nach der Partie gegen Rappottenstein folgte der Anpfiff gegen Martinsberg. Trainer Walter Bachhofner: „Trotz der physischen und psychischen Belastung hat die Mannschaft in beiden Spielen Stärke bewiesen!“

Jubel in Kirchberg. Mit dem 4:1-Erfolg in Bad Großpertholz untermauerten Patrick Berger & Co. neuerlich ihre Top-Frühjahrsform.Köpf