Stefan Fegerl verteidigt den Titel . Fegerl kämpft mit Österreich in Luxemburg um die Titelverteidigung. „Unrealistisch, aber Medaille ist drin!“

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 13. September 2017 (02:56)
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In Düsseldorf beim Deutschen Team bereitete sich Stefan Fegerl (links mit Borussia-Kollege und Deutschlands Nummer eins Timo Boll) mit dem Österreichischen Nationalteam auf die EM vor.

Am Dienstag um 13 Uhr hob das Flugzeug von Wien in Richtung Luxemburg auf. Darin saß Stefan Fegerl mit dem österreichischen Nationalteam, das bei der am Mittwoch gestarteten Team-Europameisterschaft den Titel von Ekaterinburg verteidigen wird.

Ob dies auch gelingen werde? „Das ist ziemlich unrealistisch“, räumt Fegerl im NÖN-Gespräch ein. „Eine Medaille ist aber sicher drin und muss auch unser Ziel und Anspruch sein.“ Darauf bereiten sich Fegerl & Co. akribisch vor. Die vergangene Woche trainierte man gemeinsam mit dem deutschen Nationalteam in Düsseldorf. Ab vergangenem Freitag absolvierten die Österreicher daheim in Stockerau noch einen Trainingslehrgang.

„Es hat alles top gepasst“, sagt der Unterlembacher, der nach einem durchwachsenen Start in die zweite Jahreshälfte nach Lospech bei den Czech Open in der Bundesliga seine Form gefunden hat. „Ich habe im Sommer viel trainiert, nur wenige Wettkämpfe bestritten“, sagt Fegerl, der deshalb auch in der September-Weltrangliste um 13 Plätze auf Rang 34 abgerutscht ist. „Jetzt habe ich aber meine Form wirklich gefunden.“

Zwei Jahre nach dem sensationellen 3:2-Finalerfolg über Deutschland beginnt alles wieder bei null. Erstmals waren die Titelverteidiger nämlich nicht automatisch für die Championship Division qualifiziert. Österreich musste durch die Quali, schaffte diese souverän. Mit Portugal, Slowenien und der Slowakei hat man von der Papierform her angenehme Gegner erwischt.