Eine gelungene Premiere. Spannende Fights, volles Kulturhaus, keine Verletzungen – Rückkehr des Kampfsports in die Grenzstadt war voller Erfolg. Wiederholung wahrscheinlich.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 20. September 2016 (20:50)

Bis auf den letzten Platz gefüllt war das Gmünder Kulturhaus am Samstag bei der ersten Fightnight der Fightcrew Waldviertel. Selbst Chef-Organisator Harald Hirsch hätte nicht damit gerechnet, mit der Kampfsport-Veranstaltung so viele Menschen anzulocken: „Ich war wirklich sehr positiv überrascht.“

Unter dem Motto „Herr der Ringe“ gab es neun Kämpfe von Newcomern zu sehen. Auch zwei Kämpfer der Fightcrew Waldviertel waren im Einsatz. Der Gmünder Muhammed Ali Koc ging es im klassischen Boxen ganz wild an und ließ seinem Gegner Giuseppe Manzolillo von der Fightcrew Urfahr kaum Luft zum Atmen. Binnen kürzester Zeit hatte er diesen ausgeknockt.

Niveau in den Kämpfen war gut

Weniger gut lief es für Koc‘ Teamkollegen Jakob Zemann-Schälss im K1-Kampf gegen Anas Hamdaoui (Fass Warriors Wiener Neustadt). Im harten Fight über drei Runden musste er sich nach Jury-Entscheid geschlagen geben.

„Das Niveau in den Kämpfen war gut“, resümierte Hirsch. „Es waren ja alles Amateurkämpfe von Neulingen. Keiner hatte mehr als sechs Kämpfe bestritten.“ Zwischenfälle gab es keine. Einmal –  nach Koc‘ Kampf – musste sich das Rote Kreuz um Manzolillo kümmern. Er hatte aber lediglich Nasenbluten. „Wir hatten glücklicherweise kein schweres K.O.“, so Hirsch. „Es war eine rundum gelungene Veranstaltung. Die Stimmung im Publikum war sehr gut. Auch das Feedback der Kämpfer war toll. Die Fightnight ist ganz gut angekommen.“

In puncto Erfolg stünde einer Wiederholung der Veranstaltung also nichts im Wege. Ob es tatsächlich eine Neuauflage geben wird, wollte Hirsch noch nicht verraten.