Erstellt am 10. Januar 2017, 02:27

von Maximilian Köpf

Gmünder starten ins Finale. In Wiener Neustadt startet der UBBC Gmünd in den Schlussspurt des bislang durchwachsenen Grunddurchgangs. Verletzter Coach Schmid: „Wieder Freude reinbringen!“

Volle Attacke in den letzten vier Spielen vor der Endrunde. Hans Ganter und seine Gmünder wollen in der Tabelle noch Plätze gut machen.  |  M. Köpf

WIENER NEUSTADT - GMÜND, Samstag, 19 Uhr. Mit dem Match gegen den Tabellenzweiten startet der UBBC Gmünd nach der Weihnachtspause in den Schlussspurt des Grunddurchgangs.

Vier Matches stehen für das Schlusslicht noch zu Buche – nach Wiener Neustadt geht‘s noch gegen St. Pölten (H), Deutsch Wagram (A) und Möllersdorf (A). Recht große Sprünge in der Tabelle erwartet sich UBBC-Manager Franz Chwatal nicht mehr: „Zwar ist das allgemeine Niveau in der Landesliga gesunken, aber wir haben uns dem angepasst.“ Die Gmünder haben ihre Trefferflaute großteils in den Griff bekommen, aber die Leistungen schwanken trotzdem sehr. Überraschungen gab’s positive und negative – aber erst zwei Siege.

„Unser Problem ist, dass wir uns dem Gegner zu sehr anpassen“, findet auch Spielertrainer Peter Schmid. „Im Endeffekt sind die hinteren vier Mannschaften aber knapp beisammen. Mit einem Sieg mehr wären wir Vierter, nicht Letzter.“

Vor allem die knappen Niederlagen gegen die Sixers (74:75) und Korneuburg (69:73) vor der Pause wurmen ihn. „Derart knappe Niederlagen sind natürlich auch nicht förderlich für die Moral“, sagt Schmid. Die Stimmung in der Mannschaft sei aber trotz der unrunden Saison gut.

Jedenfalls eines ist sicher: der Einzug in die Finalspiele. Der neue Liga-Modus, bei dem der Meister der 1. Klasse (derzeit: Bruck) mit den sieben Landesligisten in Finalspielen um den Landesmeistertitel spielt, beschert den Grenzstädtern zumindest zwei Viertelfinalspiele. Bleibt Gmünd Letzter, muss man gegen den Zweiten antreten – aktuell: Wiener Neustadt.

Einen Vorgeschmack auf das mögliche Viertelfinale gibt‘s am Samstag im Grunddurchgang. „Wieder Freude und Selbstvertrauen reinbringen“, ist für Schmid da vorerst wichtig. Der Coach fällt übrigens längere Zeit verletzt aus – er ist umgeknöchelt und hat sich dabei mit einem Band ein Stück vom Knochen ausgerissen.

Chwatal sieht die Gmünder bei den Blue Devils nicht chancenlos: „Wir haben uns im Cup-Match gut geschlagen, drei Viertel lang mitgehalten. Wenn wir das auch ein viertes Viertel schaffen, ist etwas möglich.“