Goalgetter in Top-Form. 2. Landesliga West / Gmünds Ondrej Hacka und Amaliendorfs Petr Bartejs fegten ihre Gegner mit je drei Volltreffern vom Rasen.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 11. Juni 2014 (11:45)
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Ein seltenes Bild. Die Eggenburger Youngster-Truppe um Andreas Ringswirth (vorne) konnte der Gmünder Hintermannschaft (am Boden: Karel Slama) nur selten ein Schnippchen schlagen. Foto: Maximilian Köpf

GMÜND - EGGENBURG 3:0. Die Gmünder Weste blieb vor heimischem Publikum auch zum Saisonabschluss gegen eine stark verjüngte Version Eggenburgs weiß. „An unserem Sieg gab es keinen Zweifel“, sah Gmünd-Coach Christian Kellner eine starke Vorstellung seiner Truppe.

NOEN, Maximilian Köpf
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Nach einer halben Stunde reklamierten die Gäste Abseits, vergaßen dabei aber, weiter zu verteidigen. Ondrej Hacka nutzte die Gunst der Stunde und avancierte später zum Matchwinner.

Noch in der ersten Hälfte spielte Mathias Rezsonya den Tschechen ideal frei. Hacka traf ins lange Eck.

Zum Abschluss verwertete der Goalgetter eine Nöbauer-Flanke zum Triplepack (80.). „Da gibt es nichts zu bekritteln“, meinte auch Kellner.

AMALIENDORF - MELK 4:1. In Amaliendorf gab es zum Saisonausklang einmal mehr Bartejs-Festspiele. Der tschechische Goalgetter riss das Spiel an sich und eliminierte die Melker mit einem Hattrick in der Schlussviertelstunde.

Dürnitzhofer: „Da ist es ganz schön dahin gegangen“

Gleich zweimal sahen die Verteidiger keine andere Möglichkeit mehr, als den Stürmer von den Beinen zu holen. Die verhängten Elfmeter verwandelte Bartejs selbst (74. und 87.). Dazwischen enteilte er der Hintermannschaft über rechts und ließ Keeper Christoph Graf keine Chance (76.).

„Da ist es ganz schön dahin gegangen“, schmunzelte Sportleiter Wolfgang Dürnitzhofer, der bis dahin ein Spiel ohne große Highlights gesehen hatte. In der ersten Hälfte schoss Melk ein Abseitstor, mehr war nicht los. Erst knapp vor der Pause machte Anel Seferovic das 1:0.

Nach dem Seitenwechsel glich Tomasz Skrzyszowski aus und die Partie wurde ruppig. Stefan Dürnitzhofer und Michael Weinfurter holten sich Gelb-Rot. Und dann legte Bartejs los...

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