Würdiger Saisonabschluss im Steinbruch. Starke Leistungen der Lokalmatadore, aber auch Pech und Stürze.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 26. Oktober 2016 (06:23)

Der Schnee, mit dem die Enduristen beim Herbst-Granitbeißer auch schon zu kämpfen hatten, fehlte am Sonntag , bei frischen Temperaturen im niedrigen einstelligen Bereich und Nebel zum Start des 6-Stunden-Rennens in der Granitarena Kammerer in Gebharts war’s aber dennoch schwer. Über 200 Piloten gaben sich das gatschige Race.

Der EC Granitbeißer zog zufrieden Bilanz, wie Sprecher Mario Anibas vom betonte: „Eine gelungene Veranstaltung, auch das Feedback der Fahrer und Zuschauer war sehr positiv.“

Erfolgreiche Talentprobe für heimische Piloten

Sportlich lief es auf der selektiven Strecke für die heimischen Piloten auch gut. Die Granitbeißer-Youngster Dominik Löffler und Matthias Schmid gaben eine weitere erfolgreiche Talentprobe ab, holten sich mit starken Rundenzeiten den fünften Platz bei den Hobby-Teams. Einen Platz davor landete Thomas Böhm und Markus Kogelmann vom MSC Schrems, der mit Florian Mantler (Team mit Klaus Wurm) auch einen Fahrer auf den sechsten Platz brachte.

Bei den Profi-Teams fuhr das Pech mit. Die Granitbeißer Dietmar Hackl und Matthias Kammerer wurden nach Fehlern und Stürzen Elfte, hielten aber bis zu Ende durch – anders als Teamkollege René Allram und Markus Arnberger, für die es nach drei Stunden vorbei war. Allram musste nach einem Sturz mit der Rettung ins Krankenhaus gebracht werden, war aber zum Ende des Rennens wieder im Steinbruch, zog sich nur eine Bänderzerrung zu.

Bei den Profi-Einzelfahrern schafften nur die Top-3 die volle Distanz. Dahinter landeten Thomas Poiss (MSV Kölla) und Gerald Fraißl vom MSC Schrems. Im Hobbybewerb hielt MSC-Schremser Markus Leirer als 17. die Fahnen hoch.