Hitze, Staub und laute Bikes. Finale des Grenzland-Cups lockte die Menschenmassen nach Kottinghörmanns. Das "geile Wochenende" des MSC Altmanns war wieder ein voller Erfolg.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 01. September 2015 (09:15)
NOEN, Maximilian Köpf

Die Mannen vom MSC Altmanns lieben die Extreme - sei es auf ihren Maschinen, wenn sie bei Rennen im Einsatz sind, oder als Veranstalter, wenn sie selber Rennen ausrichten. Nach Regen und Gatsch im Vorjahr stand heuer beim Grenzland-Cup im Kottinghörmannser Industriegebiet brütende Hitze und Staub auf dem Programm. „Die Hitze war ein Wahnsinn“, fand auch Gerhard Zimmermann, Obmann des Veranstalterclubs. „Allein schon beim Aufbau und Abbau. Am Sonntag sind uns alle antialkoholischen Getränke ausgegangen.“

Das lag einerseits am Wetter, andererseits aber auch am extremen Zuschauerinteresse. Schon am Sonntagvormittag gab es kaum freie Parkplätze mehr, weder beim Blechcenter, noch vor der Firma Elk. Und das Rennen am Areal der Firma Meindl enttäuschte die Zuschauer nicht.

„Ein geiles Wochenende“

„Ein geiles Wochenende“, jubelte auch der Dietweiser Martin Tauber trotz der Erschöpfung wegen der Hitze. Im Quad-Bewerb kam er zwar an seinem Dauer-Widersacher Klaus Matzinger nicht vorbei, wurde aber zweimal Zweiter und behielt damit die Führung in der Staatsmeisterschafts-Wertung.

Rennwochenende von mehreren Stürzen überschattet

Überschattet wurde das Rennwochenende von mehreren Stürzen. Dominik Juhitzer vom Motorfun Racing-Team musste sogar mit dem Heli abtransportiert werden (siehe auch Seite 5). „Glücklicherweise sind die Stürze im Endeffekt einigermaßen glimpflich ausgegangen“, sagte Zimmermann. „So konnte das Rennen noch zum Riesenerfolg werden.“ In Zahlen kann er den Erfolg noch nicht ausdrücken. Gefühlsmäßig übersteigt er aber das Event 2014. Und nächstes Jahr? „Das ist noch nicht entschieden“, gibt sich Zimmermann bedeckt.

Ergebnisse auf www.g-cup.de